Dissertation: Mit John Dewey im Kino

Dissertation von Daniel Kramp: Mit John Dewey im Kino (Universität zu Köln 2012)

Abstract:
Im Jahr 1934 veröffentlicht John Dewey „Art as Experience“. Im Rahmen dieser pragmatistischen Kunsttheorie versucht Dewey die verbindung zwischen Kunst und alltäglichem Erleben/Erfahren („Experience“) wieder herzustellen. Zu diesem Zweck formuliert Dewey eine Rezeptionsästhetik, in der die klare Trennung zwischen KünstlerIn – BetrachterIn – Kunstobjekt aufgehoben wird im Prozess des eigentlichen Kunsterlebens („Work of Art“).

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Rabbit Eye: Genrereflexionen

Aktuelle Ausgabe von Rabbit Eye (6/2014): Genrereflexionen

Editorial / Ivo Ritzer & Oliver Schmidt

Theoretische Perspektiven
Die Regeln des Spiels. Zur Différence zwischen Genre und Autor / Ivo Ritzer, Siegen/Mainz
Genre Reloaded. Lebensgefühl und ästhetische Erfahrung im Post-9/11-Cinema und im smarten Liebesfilm / Oliver Schmidt, Hamburg
Reflexivität und Genrereflexivität im Spielfilm. Begriffsklärungen und Überlegungen zu Genrereflexionen im zeitgenössischen Kino / Katja Hettich, Paderborn/Bochum

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Vortrag: Marcus Stiglegger zum „Terrorkino“

Vortrag am 11. Juni 2010 in Berlin (Arsenal-Kino) auf dem Kolloquium Gefährliches Kino? Filme im Konflikt mit Gesetz, Geld und Gesellschaft. Videomitschnitt präsentiert vom Magazin F.LM – Texte zum Film.

Der Siegener Filmwissenschaftler Dr. habil. Marcus Stiglegger spricht über so genannte „Torture Porns“ und den Zusammenhang von Ästhetik und Rezeption filmischer Gewaltdarstellung.

Zeitschrift „Rundfunk & Geschichte“

Das Archiv der Zeitschrift „Rundfunk & Geschichte“ ist im Volltext online zugänglich (seit 1974, bis auf die letzten zwei Jahrgänge). Neben dem Rundfunk ist das Fernsehen ein zentraler Gegenstand, u.a. mit einem Themenschwerpunkt zum bundesdeutschen Fernsehspiel der 1960er und 1970er Jahre.

Eine Volltext-Suchfunktion ist vorhanden.

Liebrand: Gender-Topographien in Hollywoodfilmen

Im Print vergriffen, online weiterhin erhältlich: Liebrand, Claudia (2003) Gender-Topographien. Kulturwissenschaftliche Lektüren von Hollywoodfilmen der Jahrhundertwende. Mediologie, 8.

Die Geschlechterdifferenz organisiert in Filmen nicht nur den Plot, sondern dessen gesamtes Repräsentationssystem. Gibt es doch keine (filmischen) Erzählmodelle, die nicht geschlechtlich markiert sind. Den Analysen geht es um eine kulturwissenschaftlich produktive Lektüre von Hollywoodfilmen der Jahrhundertwende. Fokussiert werden filmische ‚Baustellen‘ kultureller Sinnproduktion. Filme kartographieren Repräsentationsfelder und deren Gender-Topiken: sie entwerfen Gender-Topographien.

Zum Publikationsserver an der Universität Köln.

Interview mit der Autorin auf Deutschlandfunk.

Leschke/Venus: Spielformen im Spielfilm

SpielformenLink auf einen Sammelband: Rainer Leschke, Jochen Venus (Hg.): Spielformen im Spielfilm. Zur Medienmorphologie des Kinos nach der Postmoderne. Bielefeld: transcript 2007.

Die aktuelle Konjunktur exzentrischen Erzählens im gegenwärtigen Kino ist längst nicht mehr bloß die Illustration einer condition postmoderne, sie verweist vielmehr auf die Hybridisierung von Erzählung und Spiel im digitalen Medienumbruch.

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Vortrag von Ute Holl zu Filmwissenschaft im digitalen Zeitalter

Video

Vortrag „Kino im Internet“, gehalten am 05. 11. 2013 im Rahmen der Ringvorlesung „Digital Media Studies in der Praxis – Wie die Geisteswissenschaften auf die neuen Medien reagieren“ an der Universität Basel.

Leitung: Prof. Dr. Roberto Simanowski
Vortragende: Prof. Dr. Ute Holl

DIEGESIS mit Beiträgen zum Erzählen in Film und Fernsehen

Eine Ausgabe der Zeitschrift DIEGESIS – Interdisziplinäres E-Journal für Erzählforschung mit einem Schwerpunkt zum Erzählen in Film/Medien:

DIEGESIS 2, H. 1 (2013): Erzählen und Medium

House vs The Wire. Procedure and Complexity in Contemporary US Serial Television Drama – Sebastian Armbrust
The Rhetoric of Intermediality. Adapting Means, Ends, and Ethics in Atonement – Matthew Bolton
Ist Erzählen graduierbar? Zur Problematik transmedialer Narrativitätsvergleiche – Matthias Brütsch
Immersive Media in Quiroga, Borges, and Cortázar. What Allegories Tell about Transportation Experience – Matei Chihaia
Das narrative Potenzial der Handkamera. Zur Funktionalisierung von Handkameraeffekten in Spielfilmen und fiktionalen Filmclips im Internet – Markus Kuhn
Can a Single Still Picture Tell a Story? Definitions of Narrative and the Alleged Problem of Time with Single Still Pictures – Klaus Speidel

Texte und Vorträge von Hans Jürgen Wulff

Hans Jürgen Wulff, Filmwissenschaftler an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel hat ein sehr umfangreiches Repositorium seiner Texte (und von Kolleg/innen) online gestellt.

Jeder kann beitragen:

Es geht darum, film- und fernsehwissenschaftliche Arbeiten online zu stellen, sie damit dem wissenschaftlichen Diskurs und der weiteren Arbeit zugänglich zu machen. Darum auch soll die Plattform sukzessive um Texte anderer Film- und Medienwissenschaftler erweitert werden – die Publikation vergriffener oder schwer zugänglicher Texte bleibt eine Daueraufgabe für die Filmwissenschaft.

Aktuell sind 409 Veröffentlichungen in zehn Kategorien online, darunter Texte zur semiotischen Dimension des Titels, zur Dramaturgie der überraschenden Wendungen und zu Film-Telefonaten. Manche der Texte liegen als Langfassung einer im Print gekürzten Version vor, sind also nirgendwo sonst einsehbar.

Empfehlung von Lorenz Engell: Mehr Serien sehen! Vortrag zur Serienform des Fernsehens

Aufzeichnung eines Vortrags von Lorenz Engell: „Watch your series more“ – Erkundungen des Fernsehens.

Gehalten am Donnerstag, 26.04.2012 in Berlin, im Rahmen der Mosse Lectures „Fortsetzung folgt…“, Sommersemester 2014.

Texte von Vinzenz Hediger zum Filmtrailer, zu Tieren, zur Illusion und zu vielem mehr.

Vinzenz Hediger, Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, hat eine Auswahl seiner Publikationen ins Netz gestellt. Unter anderem seine Monographie zum US-Kinotrailer, Aufsätze zu Illusion und Indexikalität, zum Tier auf unserer Seite, und zur Entropie des Films.

montage av: Ausgaben von 1992 bis 2011 frei zugänglich

Das Archiv der Ausgaben von montage av – Zeitschrift für Theorie und Geschichte audiovisueller Kommunikation ist auf der Website frei zugänglich.

montage AV widmet sich den wissenschaftlichen Herausforderungen einer sich wandelnden Mediengesellschaft, der Theorie und Geschichte audiovisueller Kommunikation, insbesondere von Film und Fernsehen.

Die Jubiläumsausgabe (20/1/2011)versammelt klassische und neue Texte zur Montage:

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