Dissertation: Mit John Dewey im Kino

Dissertation von Daniel Kramp: Mit John Dewey im Kino (Universität zu Köln 2012)

Abstract:
Im Jahr 1934 veröffentlicht John Dewey „Art as Experience“. Im Rahmen dieser pragmatistischen Kunsttheorie versucht Dewey die verbindung zwischen Kunst und alltäglichem Erleben/Erfahren („Experience“) wieder herzustellen. Zu diesem Zweck formuliert Dewey eine Rezeptionsästhetik, in der die klare Trennung zwischen KünstlerIn – BetrachterIn – Kunstobjekt aufgehoben wird im Prozess des eigentlichen Kunsterlebens („Work of Art“).

In einem zweiten Schritt formuliert Dewey eine (neo-)formalistische Kunsttheorie und setzt diese mit dem Erleben des (Kunst-)Betrachters/der (Kunst-)Betrachterin in Beziehung. Bemerkenswert ist, dass Dewey – obwohl er regelmäßig ins Kino gegangen ist – nicht erkannt hat, dass seine Kunsttheorie auch eine Theorie des Kinos ist. Ziel der Arbeit ist es, dieses Versäumnis nachzuholen und mit John Dewey über das Kino nachzudenken.

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