Die Kunst der Projektion

Dissertation von Dieter Merlin: Die Kunst der Projektion. Romantik und Dekonstruktion in den Filmen André Téchinés. (Universität Kiel, 2012)

Thema der vorliegenden Untersuchung sind die Dekonstruktionsmechanismen, mit deren Hilfe metaphysisch begründete Liebeskonzeptionen in den Filmen des französischen Post-Nouvelle-Vague-Regisseurs André Téchiné (geb. 1943) einer kinematographischen Kritik unterworfen werden.

Diese Mechanismen werden anhand einer Auswahl von fünf Filmen – HÔTEL DES AMÉRIQUES (1981), LES ROSEAUX SAUVAGES (1994), LES VOLEURS (1996), LOIN (2001) und LES TEMPS QUI CHANGENT (2004) – sowohl unter ästhetisch-formalen als auch kulturhistorischen Gesichtspunkten analysiert. In geringerem Maße werden weitere Filme Téchinés berücksichtigt, z.B. LE LIEU DU CRIME (1986), LES INNOCENTS (1987), J’EMBRASSE PAS (1991), MA SAISON PRÉFÉRÉE (1993) und LES TÉMOINS (2007). Einen wichtigen Schwerpunkt der Analyse bildet der Einfluss der Theatertheorie Bertolt Brechts auf den von Téchiné vertretenen künstlerischen Realismus. Die Arbeit endet mit einer 31seitigen französischsprachigen Zusammenfassung.

 

 

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