Handreichung: Zweitveröffentlichungsrecht

Seit 2014 ist es Wissenschaftler/innen unter bestimmten Bedingungen erlaubt, bereits veröffentlichte Aufsätze auch ohne Nachfrage beim Verlag online und kostenfrei der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Nun hat die Arbeitsgruppe „Potenziale digitaler Medien in der Wissenschaft“ ein Policy Paper veröffenlicht, das vor allem Wissenschaftlern aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften einen Überblick über die geltende Rechtslage bieten soll:  Das Zweitveröffentlichungsrecht für Wissenschaftler.

Mehr dazu in der Meldung auf irights.info.

 

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Vorträge auf Video: Cologne Media Lectures

Die Cologne Media Lectures sind eine Veranstaltungreihe des Zentrum für Medienwissenschaften und Moderneforschung der Universität zu Köln. Jedes Semester werden drei (inter-)nationale Gastwissenschaftler_innen zu Workshops, Gesprächen und Vorträgen eingeladen, darunter zum Beispiel Jay D. Bolter, Regis Débray, Marc Augé und John D. Peters. Die meisten der Vorträge werden aufgezeichnet, so auch (aktuell) der Vortrag von Henning Schmidgen (Weimar) zum Spektatorium. Über Bewegungs-Bilder des bloßen Lebens:

Eine Übersicht der aufgezeichneten Cologne Media Lectures findet sich hier oder hier (YouTube-Playlist).

NAVIGATIONEN – Zeitschrift für Medien- und Kulturwissenschaften

Am Seminar für Medienwissenschaft der Universität Siegen entsteht seit 2001 das Periodikum Navigationen – Zeitschrift für Medien- und Kulturwissenschaften, das Themen aus der ganzen Breite der Medienwissenschaft versammelt. Konkret widmet die Publikation sich

den audiovisuellen Medien in Geschichte und Gegenwart – mit einem Schwerpunkt auf der Dynamik der neuen Medientechnologien -, die als Instrumente gesellschaftlicher Selbstbeobachtung und Selbstreflexion begriffen und analysiert werden

Alle Ausgaben seit 2009 sind als Volltext verfügbar – die Links finden sich unten bzw. jerweils unter den einzelnen Ausgaben. Weiterlesen

Was tun: Vergriffene Werke wieder zugänglich machen

Vielen Autor/innen ist nicht bewusst, dass sie das Recht haben, eigene Werke, die im Handel nicht mehr erhältlich sind (vergriffen), erneut zugänglich zu machen. Wenn ein Verlag das ihm eingeräumte Recht auf Verwertung nicht mehr in Anspruch nimmt, d.h. das Buch oder den Artikel nicht mehr in Umlauf bringt, hat die Autorin oder der Autor ein Rückrufsrecht (nach §41 UrhG).

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