Quellen zu Montagetheorien

Gerhard Schumm, Professor für Montage an der Hochschule „Konrad Wolf“, betreibt die sehr umfangreiche Website montagetheorien.de, auf der unter anderem jede Menge Texte zur Montage online gestellt sind sowie eine wirklich wirklich lange Literaturliste.

Auch für die „Berichte und Papiere für Medienwissenschaft“ der Uni Hamburg  hat Schumm eine etwas ältere (Stand: März 2001), aber ausführliche Arbeitsbibliographie zu Montagetheorien zusammengestellt.

Erwähnt werden muss hier natürlich auch die Jubiläumsnummer der Zeitschrift montage AV (20/1/2011) mit zur [montage]. (Inhaltsverzeichnis siehe unten.)

Update

Ebenfalls online stehen…

… die Hausarbeit von Sarah Agbeyegbe (Uni Potsdam, WS 2002/03) „Die Montage – ein filmgeschichtlicher Abriss zu kinematografischer Wirkung und Funktion“;

… eine Website zum Schnitt der Deutschen Filmakademie;

… sowie (ebenfalls dort) Interviews mit Cutterinnen (auch hier und hier). (Hier geht’s zu allen Interviews mit Filmemacher:innen.)

Weiterlesen

Advertisements

Rabbit Eye (7/2015): Nachtfilme – Filmnächte. Die Nacht als filmisches Prinzip

Neue Ausgabe von Rabbit Eye (7/2015):

Editorial: Nachtfilme – Filmnächte. Die Nacht als filmisches Prinzip
‚Nacht‘ im Horrorfilm Ein genrekonstitutives Element aus semiotischer Untersuchungsperspektive | Stephan Brössel, Münster

White Nights and Black Lights Motive der Nacht als grundlegende Elemente in Christopher Nolans Filmen | Sofia Glasl, München

Bright Nights Atmosphäre der Nacht in Michael Manns COLLATERAL und MIAMI VICE | David Ziegenhagen, Hamburg Weiterlesen

Kunstgeschichte – Open Peer Reviewed Journal

Das Online-Journal Kunstgeschichte – Open Peer Reviewed Journal lässt

das Fach in seiner ganzen Breite und Vielfalt zu Wort kommen. Blicke über die Grenzen von Epochen oder Ländern, methodischen Zugangsweisen oder Nachbardisziplinen können neue Impulse für die jeweils eigenen Forschungsschwerpunkte geben.

Zu den „Nachbardisziplinen“ gehört natürlich auch die Filmwissenschaft, die mit Artikeln zum Licht, jenseits des erzählerischen Auftrags (Fabienne Liptay) oder über Eadweard Muybridge im Internet (Alexandra Reynolds) vertreten ist.

 

Étienne Soriau: Die verschiedenen Modi der Existenz

meson press, ein Projekt des (eingestellten) Hybrid Publishing Lab der Universität Lüneburg, hat ein Werk des französischen Philosophen Étienne Soriau erstmals ins Deutsche übersetzen lassen: Die verschiedenen Modi der Existenz (Les Différents modes d’existence)

Wie Gilles Deleuze und William James vertritt Souriau dabei die These eines existenziellen Pluralismus: Es gibt Phänomene, Dinge, das Virtuelle, fiktionale Wesen – die Existenz ist polyphon.

Wenige Jahre nach dem ursprünglich 1943 publizierten Werk veröffentlichte Soriau den Aufsatz, der die Filmologie begründen sollte: Die Struktur des filmischen Universums und das Vokabular der Filmologie. Zum Einfluss von Soriau auf die Entwicklung der Filmwissenschaft vgl. die Aufsätze von Frank Kessler zum Vokabular der filmologischen Schule sowie zur Diegese, beide erschienen in montage/av.

Zeitschrift: Augenblick – Konstanzer Hefte zur Medienwissenschaft

Die Zeitschrift Augenblick – Konstanzer Hefte zur Medienwissenschaft stellt in ihrem Archiv eine Reihe früherer Ausgaben als durchsuchbare Volltext-PDFs zur Verfügung.

Unter anderem sind die Ausgaben zu den Schwerpunkten Bilder in EchtzeitBewegung im neuesten deutschen Film und die Paradoxien der Langeweile verfügbar.

Weitere (und aktuellere) Informationen zur Zeitschrift auf der Homepage des Schüren-Verlags.

Weiterlesen

montage av: Bildspannung und Neues Fernsehen

Zwei neue (alte) Ausgaben der Zeitschrift montage AV sind im Archiv freigegeben worden:

  • Neues Fernsehen (21/1/2012) nimmt »den Wandel des Fernsehens im digitalen Zeitalter [und] die damit verbundenen Ausdifferenzierungen und Konvergenzen des Mediums in den Blick«;
  • Bildspannung (20/2/2011) fragt: »Was genau ist es eigentlich, das ein Bild aus dem Gleichgewicht bringt?«.

 

 

Film- und Mediendaten: Ressourcen und Institutionen

Zentrale Organisationen der deutschen Film- und TV-Branche, ihre Statistiken und Berichte:

Die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO) publiziert Statistiken zum Filmbesuch 1946-2014, zur Anzahl und Einnahmen der Kinos 2014, und zum Titrelregister.

Hier gibt es weitere Links zur europäischen und internationalen Filmstatistik.

Auch die Filmförderungsanstalt (FFA) bietet jede Menge statistischer Daten, vor allem „Kennzahlen zu Kinobesuch, Umsatz, Eintrittspreis, Marktanteil deutscher Kinofilme sowie die Entwicklung der Standorte, Spielstätten und Leinwände“, sowie weitere Studien und Publikationen. Die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung bietet Angaben zur durchschnittlichen Sehdauer pro Tag, zu den jeweiligen Markanteilen der TV-Sender, zu Hitlisten im Video-Streaming und anderes mehr.

Der Hauptverband Deutscher Filmtheater (HDF) bietet die (knapp 200 Seiten starke) aktuelle Kinobetriebsstudie zum Download (sowie, auch interessant, ein Glossar der Techniken und Elemente des digitalen Kino).

Hier findet man aktuelle Statistiken zu Fernsehen und Film, gesammelt von Mediendaten Südwest.

(Alle oben genannten Daten sind zwar öffentlich einsehbar, werden aber leider nicht, so weit ich das sehe, als Open Data im eigentlichen Sinn zur Verfügung gestellt.)