Mediengeschichte: Der Telegraph als Verkehrsmittel (1857)

Mehr Quellen zur Mediengeschichte: aus einer Zeit, als „Verkehr“ und „Kommunikation“ noch im Großen und Ganzen dasselbe meinten:

Vgl. den Sammelband „Verkehrsgeschichte und Kulturwissenschaft“ (2012) von Christoph Neubert und Gabriele Schabacher (die Einleitung hier, Rezensionen hier und hier.)

Mechanisches Fernsehen in Patentschriften

Heute vor 90 Jahren führte John Logie Baird in London vor Mitgliedern der Royal Institution und einem Reporter sein mechanisches Fernsehverfahren vor. Aus diesem Anlass: Eine (unvollständige, schnell skizzierte) Geschichte des mechanischen Fernsehens in Patenschriften:

 

Rezensionen: [rezens.tfm]

Am Wiener Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft erscheint halbjährlich das online frei zugängliche e-Journal [rezens.tfm] für wissenschaftliche Rezensionen. Veröffentlicht werden Besprechungen fachrelevanter Neuerscheinungen aus den Bereichen Theater-, Film-, Medien- und Kulturwissenschaft. Die Beiträge dort gehen zurück bis 2008, die alte Website (Texte vor 2008) ist aber auch noch erreichbar.

Zur Erinnerung: Auch die Marburger Rezensionszeitschrift MEDIENwissenschaft: Rezensionen | Reviews ist online frei erhältlich (als Open Access-Journal).

 

Quelle der Filmgeschichte: Ufa-Geschäftsbericht 1918-1937

Eine Quelle für die deutsche Filmgeschichte: Geschäftsbericht der Universum-Film. Aktiengesellschaft für die Geschäftsjahre 1918/19-1936/37. Hrsg. Universum-Film AG, Berlin, 1920-1937.

Zu den Filmgenres der UfA: Klaus Kreimeier: Von Henny Porten zu Zarah Leander. Filmgenres und Genrefilm in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus, montage av 3/2/1994, 41-53.

 

Rieplsches Gesetz

Das so genannte „Rieplsche Gesetz“ besagt, dass kein etabliertes Medium von einem neuen Medium vollständig verdrängt wird. Dieser Gedanke oder diese Annahme, von Wolfgang Riepl 1913 anhand des antiken Nachrichtenverkehrs entwickelt, kann auch auf elektronische oder „neue“ Medien übertragen werden („Neue Medien machen alte nicht obsolet, sie weisen ihnen andere Systemplätze zu.“ – Friedrich Kittler).

Die Monographie von Wolfgang Riepl: Das Nachrichtenwesen des Altertums. Mit besonderer Rücksicht auf die Römer, Leipzig-Berlin: Teubner 1913, ist als Digitalisat zugänglich.

Online-Publikation: escape! Strategien des Entkommens

Vom 2.-4. Mai 2013 fand am tfm-Institut der Universität Wien die Konferenz Escape – Strategien des Entkommens statt. Schon vor einiger Zeit wurde eine Auswahl der Vorträge in Form einer Online-Publikation: escape! veröffentlicht. Für Filmwissenschaft besonders einschlägig: