Reihe: Berliner Schriften zur Medienwissenschaft (2009-)

Die Berliner Schriften zur Medienwissenschaft erscheinen an der TU Berlin, Institut für Sprache und Kommunikation. Seit 2009 sind bislang 20 Titel erschienen, darunter: Jaob F. Dittmer, Grundlagen der Medienwissenschaft (2012); Maren Sextro, Mockumentaries und die Dekonstruktion des klassischen Dokumentarfilms (2010) oder Jeannin Bahrke, Über den öffentlichen Umgang mit privaten Daten am Beispiel Facebook (2011). Eine vollständige Liste der verfügbaren Titel findet sich unten.

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Open Access Repositorium für Medienwissenschaft „MediaRep“

Gute Neuigkeiten: Die DFG hat unseren Antrag auf Einrichtung eines Open Access Repositoriums für Medienwissenschaft (Arbeitstitel: MediaRep) bewilligt. Antragsteller ist Malte Hagener, getragen wird das Repositorium vom Institut für Medienwissenschaft sowie der Universitätsbibliothek der Philipps Universität Marburg.

Filmsoziologie: Rainer Winter

Rainer Winter, Professor für Medien- und Kulturtheorie an der Alpen-Adria Universität Klagenfurt, stellt auf seiner Homepage zahlreiche seiner Veröffentlichungen (manche Bücher, viele Aufsätze) online, unter anderem:

 

 

Medienwissenschaft studieren

Die Datenbank medienwissenschaftlicher Studiengänge, bisher Teil des Webauftritts der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM),  hat einen neuen Look und eine eigene Domain bekommen: medienwissenschaft-studieren.org.

Aus der Selbstbeschreibung:

Die Datenbank richtet sich an Studieninteressierte und Studierende, die allgemeine Informationen zum Studium der Medienwissenschaft suchen und die sich über konkrete Angebote medienwissenschaftlicher BA- und MA-Studiengängen an Universitäten und Kunsthochschulen im deutschsprachigen Raum orientieren möchten. Unsere Datenbank liefert Informationen aus erster Hand: Sämtliche Angaben entstammen von den Hochschulen und Instituten, welche die Studiengänge anbieten, und werden fortlaufend aktualisiert.

Schön bunt ist es außerdem.

Historische Quelle: Bild &Film

Bild & Film: Zeitschrift für Lichtbilderei u. Kinematographie war eine pädagogische Zeitschrift, die kurz vor dem Ersten Weltkrieg im Verlag der Lichtbilderei, München-Gladbach publiziert wurde. Zu den Rubriken gehörten „Abhandlungen“, Rundschau“, „Rechtswesen: Polizei“, „Technik“, „Vom Markt“, „Literatur“.

Zugriff auf das Archiv von insgesamt nur vier Ausgaben (1912-1914) erhält man via DigiZeitschriften und Scripta Paedagogica Online.

Mechanisches Fernsehen in Patentschriften

Heute vor 90 Jahren führte John Logie Baird in London vor Mitgliedern der Royal Institution und einem Reporter sein mechanisches Fernsehverfahren vor. Aus diesem Anlass: Eine (unvollständige, schnell skizzierte) Geschichte des mechanischen Fernsehens in Patenschriften:

 

Quelle der Filmgeschichte: Ufa-Geschäftsbericht 1918-1937

Eine Quelle für die deutsche Filmgeschichte: Geschäftsbericht der Universum-Film. Aktiengesellschaft für die Geschäftsjahre 1918/19-1936/37. Hrsg. Universum-Film AG, Berlin, 1920-1937.

Zu den Filmgenres der UfA: Klaus Kreimeier: Von Henny Porten zu Zarah Leander. Filmgenres und Genrefilm in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus, montage av 3/2/1994, 41-53.

 

Traum und Exzess: Materialien zum frühen Kino

Der Filmhistoriker Klaus Kreimeier stellt auf seinem Weblog Traum und Exzess Filme und Texte zum frühen Kino (1890-1915) bereit. Der Blog ergänzt und begleitet die Publikation gleichen Titels. Aktueller Bestand: 593 Titel aus den Anfangsjahren des Films, sortiert nach Genres.

Grandma’s Reading Glass. P and R: George A. Smith, UK 1900

(Dieser Eintrag ist ein Update zu einem früheren Blogpost.)

Kongressakten der Gesellschaft für Ästhetik

Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetik (DGÄ) stellt eine Auswahl von Beiträgen ihrer Jahreskongresse online:

Darunter finden sich Aufsätze zum Horrorfilm (Mirjam Schaub); zum Computerspiel (Stephan Günzel), zu Film als experimenteller Anordnung (Lorenz Engell) oder zu Visuellen und narrative Strategien im aktuellen Weltkino (Tina Kaiser).

Videos: Formatlabor Berlin

Im Kanal von „Formatlabor“ (*) auf vimeo finden sich mehrere (schon vor einigen Jahren eingestellte) medienwissenschaftliche Vorträge, u.a. von Wolfgang Hagen, Sybille Krämer, Eva Horn und Friedrich Kittler:

Friedrich Kittler: Blitz und Serie – Ereignis und Donner

(* Leider scheint die Website des Projekts nicht mehr aktiv gepflegt zu werden.)

Popcorn Webmaker: Eigene Video-Essays erstellen

Der Mozilla Popcorn Maker ist ein intuitives und höchst benutzerfreundliches, browserbasiertes Mashup-Tool, um Videoclips zu kombinieren, schneiden, kommentieren oder sonstwie zu bearbeiten. Es lässt sich auch hervorragend für filmwissenschaftliche Uni-Seminare einsetzen, Hinweise dazu gibt Jennifer Proctor (hier mit konkreter Anleitung).

UPDATE 11.10.2016: Leider wird der Popcorn Maker nicht mehr weiterentwickelt, das Projekt wurde eingestellt. Hinweise zum Erstellen von Videoessays gibt ein neuer Blogeintrag.

Repositorium des SFB 626: Ästhetische Erfahrung

Der Sonderforschungsbereich 626 »Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste« stellt zahlreiche Aufsätze online, die Grundlagen, Geschichte und Reichweite des Begriffs ästhetischer Erfahrung diskutieren, darunter auch einige, die filmwissenschaftlich unmittelbar einschlägig sind (zur Transformation ästhetischer Erfahrung im Film; zur Phänomenalität cinematografischer Illusion und zur Kritik daran; zum Verhältnis von Film und Museum).