DANA: Datenschutz-Nachrichten

Auch diese Themen dürften MedienwissenschaftlerInnen interessieren: Die Deutsche Vereinigung für Datenschutz e.V. (DVD) stellt nach einem Embargo von 12 Monaten die  Ausgaben ihres Journals DANA – Datenschutz-Nachrichten online. Aktuell liegen über 40 Hefte (als PDF) seit 2005 vor, mit Schwerpunkten unter anderem zu Online-Netzwerken (2/2012), zu Big Data (4/2014) und zum Datenschutz an Hochschulen (1/2008).

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OA-Journal: Kulturwissenschaftliche Zeitschrift

Die Kulturwissenschaftliche Gesellschaft (KWG) ist seit ihrer Gründung im Januar 2015 die Fachvertretung der  Kulturwissenschaft/en als eigenständiger Disziplin.

Das Publikationsorgam der KWG ist die Kulturwissenschaftliche Zeitschrift, die als Open-Access-Journal veröffentlicht wird. Im September 2016 ist die Gründungsausgabe erschienen, die sich u.a. mit Konturen und Perspektiven der Kulturwissenschaft auseinandersetzt.

 

OA-Zeitschrift: Sic et Non (1995-2011)

Sic et Non war ein „Forum für Philosophie und Kultur“ bzw. eine Zeitschrift für Philosophie und Kultur im Netz, Nachfolger der Printzeitschrift Philosophia perennis. Bamberger Zeitschrift für Philosophie (1991-1995). Die Ausgaben 2005 bis 2011 werden in einem Open-Journal-System online bereit gestellt. Die Ausgaben 1995-2004 sind in einem separaten Web-Archiv zugänglich.

Unter anderem findet man Texte zum Ausnahmezustand im Film, zur Aussparung von Gewalt in den Filmen von Robert Altman, zu Olivier Assayas und dem Terrorismus der 1970er Jahre im Film.

Rabbit Eye (9/2016): Billy Wilder

Neue Ausgabe der Online-Zeitschrift Rabbit Eye: Billy Wilder.

Inhalt:

PAIDIA – Zeitschrift für Computerspielforschung

Das Online-Journal PAIDIA – Zeitschrift für Computerspielforschung veröffentlicht medienkulturwissenschaftliche Beobachtungen und Analysen von Computerspielen und Gaming. Herausgegeben wird sie am Institut für Deutsche Philologie der LMU München von Marcel Schellong und Gebhard Grelczak. Es gibt sowohl einzelne Beiträge in einem Weblog als auch thematisch fokussierte Schwerpunkte/Sonderausgaben:

Online-Zeitschrift: Medienimpulse

Medienimpulse ist ein österreichisches Open-Access-Journal mit medienpädagogischem Schwerpunkt, das seit 2009 vierteljährlich online erscheint. Schwerpunkte sind u.a. filmische Räume, Comics und Geschichte oder Computerspiele.

Übersicht der online archvierten Ausgaben:

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Neues OA-Journal: mediaesthetics – Journal of Poetics of Audiovisual Images

mediaesthetics – Journal of Poetics of Audiovisual Images ist eine neue Online-Zeitschrift, die von der Kollegforschergruppe Cinepoetics an der FU Berlin herausgegeben wird und als Open-Access-Journal erscheint. Selbsterklärtes Ziel ist, neue Wege zu finden, Analysen von audiovisuellen Bewegtbildern auf digitalem Wege zu veröffentlichen.

Gerade im Bereich der Medien- und Filmanalyse sind bestimmte Beobachtungen und Inhalte nur in der engen Vernähung von Text und (Bewegt-)Bild adäquat vermittelbar. Was in Tagungspräsentationen mühelos gelingt – Text, Bild und Klänge miteinander in Dialog zu bringen – ist in Printpublikationen schlichtweg unerreichbar. Die Alternative, Blogbeiträge zu verfassen, in denen Videos, Audiodateien und Standbilder mühelos eingebettet werden können, bietet zwar technisch eine Lösung für die angesprochenen Probleme, eignet sich aber kaum als wissenschaftliches Publikationsforum – die Stichworte sind hier u.a. Qualitätssicherung und persistente Zitierbarkeit. Zu flüchtig scheint das Netz, um wissenschaftlichen Standards zu genügen.

mediaesthetics möchte genau in diese Lücke stoßen. Wir verfolgen die Idee einer open-access Online-Publikation, deren Aufgabe es sein soll, der Methode und Praxis film- bzw. medienwissenschaftlicher Forschungsbeiträge eine Gestalt zu verleihen, die das wissenschaftliche Schreiben, Beschreiben, Zitieren und Argumentieren mit der Dynamik und Zeitlichkeit des audiovisuellen Bildes und mit den dynamischen Möglichkeiten digitaler Veröffentlichungsformate verschränkt.

Die erste Nummer befasst sich mit Kriegsfilmen, Western, Genre u.a. mehr.

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Rabbit Eye: Film und ostasiatische Ästhetik

Neue Ausgabe der Online-Filmzeitschrift Rabbit Eye: Film und ostasiatische Ästhetik. Perspektiven für die Filmtheorie (008|2016).

Aus dem Editorial (von Simon Frisch):

Zum einen geht es um filmästhetische und filmtheoretische Transferbewegungen zwischen dem ostasiatischen und dem westlichen Kulturraum. Vor allem aber geht es darum, für die wesentlich durch abendländische Ästhetikkonzepte geprägte Filmtheorie Perspektiven und Konzepte aus ostasiatischen Ästhetiktraditionen zu erschließen.

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OA-Zeitschriften: Kulturanthropologie und vokus

Blick in andere Disziplinen:

 

OA-Journal: Apparatus – Film, Media and Digital Cultures

Ich wurde auf eine neue medien- und kulturwissenschaftliche OA-Zeitschrift aufmerksam gemacht:

Apparatus. Film, Media and Digital Cultures of Central and Eastern Europe thematisiert „Film- und digitale Medienkulturen in ost-, mittel- und südosteuropäischen Ländern“, erscheint seit 2015 (aktuell: zwei Ausgaben), wird vom Osteuropa-Institut der FU Berlin unterstützt, von einer internationalen Redaktion betreut und veröffentlicht nach einem double blind peer review-Verfahren.

Das Archiv der Zeitschrift findet man hier.

OA-Journal: WerkstattGESCHICHTE

Blick über die Medienwissenschaft hinaus: Die Zeitschrift WerkstattGeschichte, herausgegeben vom Verein für kritische Geschichtsschreibung in Leipzig, erscheint seit 1992; das Archiv der Ausgaben ist bis einschließlich 2013 online zugänglich und kann mit Hilfe einer Volltextsuche erschlossen werden. Die Beiträge liegen als durchsuchbare Scans im PDF-Format vor.

Film- und Medienwissenschaftler/innen werden fündig in der wiederkehrenden Rubrik „Filmkritik“ oder über eine Volltextsuche nach „Film“, nach „Medien“, nach „Computer“ oder nach „Fernsehen“.

OA-Journal: Body Politics – Zeitschrift für Körpergeschichte

Body Politics  – Zeitschrift für Körpergeschichte ist ein kulturwissenschaftliches Open Access-Journal, das vom Forschungsbereich “Geschichte der Gefühle” am
Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin herausgegeben wird.

Body Politics widmet sich der Erforschung der Körpergeschichte des 18. bis 21. Jahrhunderts, mit einem Fokus auf dem Zeitraum zwischen 1850 und 2000 und einem gegenwärtigen Schwerpunkt auf Westeuropa und Nordamerika. Eine räumliche Erweiterung dieses Schwerpunkts ist jedoch erwünscht und geplant.

Für Medien- und Filmwissenschaft einschlägig sind unter anderem Texte von Markus Stauff (zu Performance in Media Sports) oder von Hendrik Pletz zu Horrorvideos und den Herausforderungen des Affekts.

Die Beiträge der Zeitschrift durchlaufen ein Peer-Review-Verfahren. Seit 2013 sind fünf Hefte erschienen, das Archiv findet man hier: Weiterlesen

OA-Journal: Zeithistorische Forschungen

Die Zeithistorischen Forschungen | Studies in Contemporary History sind ein Open-Access-Journal, das vom Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam herausgegeben wird. Viele der Schwerpunkte und Artikel sind auch für Film- und Medienwissenschaft interessant, unter anderem:

Hier gehts zur Schlagwortsuche nach „Medien“ , nach „Fernsehen“ und nach „Film“.

Zeitschrift für Kulturwissenschaften: OA-Ausgaben

Die Zeitschrift für Kulturwissenschaften (hier beim transcript Verlag) hat (leider nur) zwei ihrer Ausgaben als Open Access veröffentlicht: mit Schwerpunkten zu den allseits beliebten Zombies und zur Vorstellungskraft.

Leider wurden, wie so oft, die Abbildungen entfernt – trotz des Zitatrechts im Urhebergesetz und absurderweise auch dann, wenn ein Bild, wie zum Beispiel hier (S. 72) als „public domain“ gekennzeichnet ist.

Die Inhaltsverzeichnisse siehe unten.

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Filmblatt (Cinegraph)

Filmblatt (Cinegraph) wird seit 1996 herausgegeben durch CineGraph.

Die filmwissenschaftliche Zeitschrift konzentriert sich auf bisher vernachlässigte Aspekte und Genres des deutschen Filmerbes. Sie dokumentiert die Aktivitäten des Vereins – vor allem die Filmreihen „FilmDokument“ und „Wiederentdeckt“ –, berichtet aus den Filmarchiven und -forschungseinrichtungen und enthält Fachrezensionen aktueller Filmliteratur.

Cinegraph ist im Volltext erhältlich von Jg. 1 (1996) − Jg. 6 (2001), für spätere Ausgaben liegen meist ausgewählte Beiträge sowie das Inhaltsverzeichnis vor.