zfm 18 (1/2018): Medienökonomien

Frisch erschienen: zfm 18 (1/2018): Medienökonomien

In einem Moment, in dem die Bewirtschaftung medialer Kommunikation traditionelle Wirtschaftsbereiche an Wachstum und Dynamik bei weitem übertrifft und teilweise substituiert, in einem Moment also, in dem Ökonomie immer mehr zur Medienökonomie wird, stellt sich die Frage nach dem Verhältnis von Medien und Ökonomie bzw. von Medienwissenschaft und Ökonomik neu. Es geht in diesem Heft daher um eine Bestandsaufnahme und ein Erproben unterschiedlicher Ansätze der Modellierung des Verhältnisses von Ökonomie und Medien.

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100 Open Access-Bücher für die Medienwissenschaft

Kleines bloginternes Jubiläum: Heute habe ich den 100. Titel in die Übersicht medienwissenschaftlicher Open Access-Publikationen aufgenommen.

Medienwissenschaft: Berichte und Papiere

Die Berichte und Papiere der Medienwissenschaft machen seit mehr als 15 Jahren thematisch geordnete Filmographien, Bibliographien, Literatur- und
Forschungsberichte öffentlich zugänglich. Die Reihe erschien erst an den Universitäten Kiel und Hamburg, mittlerweile ist sie auf www.derwulff.de gehostet.

Die Herausgeber laden Wissenschaftler:innen dazu ein, weitere Bibliograhien oder Berichte zur Verfügung zu stellen, um auf diese Weise solche oft nur wenigen zugänglichen Informationen einer größeren Fachöffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Gerade im Umfeld von Projekten und Qualifikationsarbeiten entstehen manchmal umfangreiche filmographische und bibliographische Verzeichnisse, die ein eigenes Interesse verdienten, in den gedruckten Ausgaben von Dissertationen etwa, in Forschungsberichten usw. aber oft keinen Platz finden.

Die Berichte und Listen sind mithin Teil des Forschungsdatenmanagements in der Medien- und Filmwissenschaft. Bei Interesse freut sich die Redaktion über eine Mail:

  • Jens Eder (jens.eder@gmx.de)
  • Ludger Kaczmarek (kacz@gmx.li)
  • Hans J. Wulff (hwulff@uos.de)

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OA-Zeitschrift: Journal for Religion, Film and Media (JRFM)

Das Journal for Religion, Film and Media (JRFM) ist ein englischsprachiges Open-Access-Journal, das sich aus religionswissenschaftlicher Perspektive mit audiovisuellen Medien auseinandersetzt.

JRFM is a peer-reviewed, open-access, online publication. It offers a platform for scholarly research in the broad field of religion and media, with a particular interest in audiovisual and interactive forms of communication. It engages with the challenges arising from the dynamic development of media technologies and their interaction with religion.

Herausgegeben wird JRFM von einem internationalen Gremium von Religionswissenschaftler.innen, die unter anderem an den Universitäten München, Graz, Lausanne, Hull und Marburg forschen und lehren. Die Zeitschrift erscheint seit 2015, aktuell liegen vier Ausgaben vor.

Zu den Ausgaben

Open Access-Rezensionsjournale

Übersicht über einige Open Access-Rezensionsjournale:

Open Access Repositorium für Medienwissenschaft „MediaRep“

Gute Neuigkeiten: Die DFG hat unseren Antrag auf Einrichtung eines Open Access Repositoriums für Medienwissenschaft (Arbeitstitel: MediaRep) bewilligt. Antragsteller ist Malte Hagener, getragen wird das Repositorium vom Institut für Medienwissenschaft sowie der Universitätsbibliothek der Philipps Universität Marburg.

OA-Journal: Kulturwissenschaftliche Zeitschrift

Die Kulturwissenschaftliche Gesellschaft (KWG) ist seit ihrer Gründung im Januar 2015 die Fachvertretung der  Kulturwissenschaft/en als eigenständiger Disziplin.

Das Publikationsorgam der KWG ist die Kulturwissenschaftliche Zeitschrift, die als Open-Access-Journal veröffentlicht wird. Im September 2016 ist die Gründungsausgabe erschienen, die sich u.a. mit Konturen und Perspektiven der Kulturwissenschaft auseinandersetzt.

 

Neue Open-Access-Schriftenreihe: Cinepoetics

Die Kolleg-Forschergruppe Cinepoetics an der FU Berlin hat eine Open-Access-Schriftenreihe gestartet: Cinepoetics. Poetologien audiovisueller Bilder, hg. v. Hermann Kappelhoff und Michael Wedel. Bislang erschienen bzw. bis Ende des Jahres angekündigt:

Jean-Luc Godard online

Eine Auswahl von Online-Publikationen zu Jean-Luc Godard und Nouvelle Vague:

 

Open Access in Media Studies

Open Access in Media Studies ist ein neu gestartetes, englischssprachiges Weblog von Jeroen Sondervan (in Zusammenarbeit mit dem European Network for Cinema and Media Studies), das zu zentralen Fragen des Open Access im Bereich der Medienwissenschaft Auskunft gibt. Konkret wird angeboten:

Jeroen Sondervan hat jahrelange Erfahrung im Bereich wissenschaftlicher Publikationen und ist u.a. mit Amsterdam University Press verbunden.

 

 

Hans Ulrich Reck: Audiolectures

„Audiolectures“ sind eine Reihe von Vorträgen , die der Kunstwissenschaftler und Philosoph Hans-Ulrich Reck seit 2003 an der Kunsthochschule für Medien zu Köln gehalten hat.

Die audiolectures basieren auf aufgearbeitetem Material, das aus verschiedenen Semesterzyklen stammt und Vorlesungen dokumentiert, die sich auf breiter Ebene mit der Geschichte der Künste im medialen Kontext auseinandersetzen.

Schwerpunkte der Audiolectures sind u.a. Traum-Bilder; Utopie, Funktion, Kritik, Kontext von Kunst im 20. Jahrhundert; Brechungen, Setzungen und Expansionen; kulturelle Transfers in der europäischen Zivilisationsgeschichte.

(Link zu den Audiolectures auf dem Publikationsserver.)

 

OA-Zeitschriften: Kulturanthropologie und vokus

Blick in andere Disziplinen:

 

OA-Journal: Apparatus – Film, Media and Digital Cultures

Ich wurde auf eine neue medien- und kulturwissenschaftliche OA-Zeitschrift aufmerksam gemacht:

Apparatus. Film, Media and Digital Cultures of Central and Eastern Europe thematisiert „Film- und digitale Medienkulturen in ost-, mittel- und südosteuropäischen Ländern“, erscheint seit 2015 (aktuell: zwei Ausgaben), wird vom Osteuropa-Institut der FU Berlin unterstützt, von einer internationalen Redaktion betreut und veröffentlicht nach einem double blind peer review-Verfahren.

Das Archiv der Zeitschrift findet man hier.

OA-Journal: Body Politics – Zeitschrift für Körpergeschichte

Body Politics  – Zeitschrift für Körpergeschichte ist ein kulturwissenschaftliches Open Access-Journal, das vom Forschungsbereich “Geschichte der Gefühle” am
Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin herausgegeben wird.

Body Politics widmet sich der Erforschung der Körpergeschichte des 18. bis 21. Jahrhunderts, mit einem Fokus auf dem Zeitraum zwischen 1850 und 2000 und einem gegenwärtigen Schwerpunkt auf Westeuropa und Nordamerika. Eine räumliche Erweiterung dieses Schwerpunkts ist jedoch erwünscht und geplant.

Für Medien- und Filmwissenschaft einschlägig sind unter anderem Texte von Markus Stauff (zu Performance in Media Sports) oder von Hendrik Pletz zu Horrorvideos und den Herausforderungen des Affekts.

Die Beiträge der Zeitschrift durchlaufen ein Peer-Review-Verfahren. Seit 2013 sind fünf Hefte erschienen, das Archiv findet man hier: Weiterlesen