Medienwissenschaft: Berichte und Papiere

Die Berichte und Papiere der Medienwissenschaft machen seit mehr als 15 Jahren thematisch geordnete Filmographien, Bibliographien, Literatur- und
Forschungsberichte öffentlich zugänglich. Die Reihe erschien erst an den Universitäten Kiel und Hamburg, mittlerweile ist sie auf www.derwulff.de gehostet.

Die Herausgeber laden Wissenschaftler:innen dazu ein, weitere Bibliograhien oder Berichte zur Verfügung zu stellen, um auf diese Weise solche oft nur wenigen zugänglichen Informationen einer größeren Fachöffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Gerade im Umfeld von Projekten und Qualifikationsarbeiten entstehen manchmal umfangreiche filmographische und bibliographische Verzeichnisse, die ein eigenes Interesse verdienten, in den gedruckten Ausgaben von Dissertationen etwa, in Forschungsberichten usw. aber oft keinen Platz finden.

Die Berichte und Listen sind mithin Teil des Forschungsdatenmanagements in der Medien- und Filmwissenschaft. Bei Interesse freut sich die Redaktion über eine Mail:

  • Jens Eder (jens.eder@gmx.de)
  • Ludger Kaczmarek (kacz@gmx.li)
  • Hans J. Wulff (hwulff@uos.de)

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Film- und Mediendaten: Ressourcen und Institutionen

Zentrale Organisationen der deutschen Film- und TV-Branche, ihre Statistiken und Berichte:

Die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO) publiziert Statistiken zum Filmbesuch 1946-2014, zur Anzahl und Einnahmen der Kinos 2014, und zum Titrelregister.

Hier gibt es weitere Links zur europäischen und internationalen Filmstatistik.

Auch die Filmförderungsanstalt (FFA) bietet jede Menge statistischer Daten, vor allem „Kennzahlen zu Kinobesuch, Umsatz, Eintrittspreis, Marktanteil deutscher Kinofilme sowie die Entwicklung der Standorte, Spielstätten und Leinwände“, sowie weitere Studien und Publikationen. Die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung bietet Angaben zur durchschnittlichen Sehdauer pro Tag, zu den jeweiligen Markanteilen der TV-Sender, zu Hitlisten im Video-Streaming und anderes mehr.

Der Hauptverband Deutscher Filmtheater (HDF) bietet die (knapp 200 Seiten starke) aktuelle Kinobetriebsstudie zum Download (sowie, auch interessant, ein Glossar der Techniken und Elemente des digitalen Kino).

Hier findet man aktuelle Statistiken zu Fernsehen und Film, gesammelt von Mediendaten Südwest.

(Alle oben genannten Daten sind zwar öffentlich einsehbar, werden aber leider nicht, so weit ich das sehe, als Open Data im eigentlichen Sinn zur Verfügung gestellt.)