Quellen zur Schweizer Film- und Kinogeschichte

Zwei Quellen zur Schweizer Film- und Kinogeschichte, verfügbar über die ETH Zürich:

  • Kinema online: Kinema (1911–1919, überliefert ab 1913) war die erste überregionale Filmzeitschrift der Schweiz und wurde zunächst von Georges Hipleh jr., dann von wechselnden Verlagsgesellschaften herausgegeben. Seit der Gründung des Schweizerischen Lichtspieltheater-Verbands im Jahr 1915 (heute: Schweizerischer Kino-Verband) war Kinema sein offizielles Organ. Das wöchentlich erscheinende Branchenblatt vertrat die Interessen der Schweizer Kinobetreiber und Filmverleiher.

 

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Workshop: Denken und Disziplin

Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetik stellt die Beiträge des Workshops „Denken und Disziplin“ online bereit. Mit Beiträgen von Emmanuel Alloa, Peter Bexte, Stefan Deines, Daniel Martin Feige, Vinzenz Hediger, Thomas Hilgers, Gertrud Koch, Petra Leutner, Christoph Menke, Maria Muhle, Juliane Rebentisch, Frank Ruda, Eva Schürmann, Ludger Schwarte, Martin Seel, Christiane Voss, Rüdiger Zill.

Mit Dank für den Hinweis an TK.

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Online-Ausstellung: Das Kino des Ersten Weltkriegs. Einsichten in eine transnationale Mediengeschichte

Eine virtuelle Ausstellung der Deutschen Digitalen Bibliothek, kuratiert vom
Deutschen Filminstitut: Das Kino des Ersten Weltkriegs: Einsichten in eine transnationale Mediengeschichte.

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Zeitschrift für Medienwissenschaft 14 (2016): Medienökologien

Mittlerweile als Open Access verfügbar: Zeitschrift für Medienwissenschaft 14 (2016): Medienökologien.

„Ökologische Fragestellungen werden derzeit auf vielen Feldern der Kultur- und Medienwissenschaft diskutiert. Brisanz erhalten sie durch global geführte Debatten über die Ursachen von Klimaveränderungen und die Sorge um den planetarischen Haushalt. Die Frage, wie technische Infrastrukturen, künstliche Umgebungen und Eingriffe in bestehende Ökosysteme das Verhältnis von Technik, Kultur und Natur dauerhaft verändern, betrifft auch Begriffe und Konzepte der Medienwissenschaft.“ (Einleitung)

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Fachrepositorium Psychologie: PsyDok

PsyDok ist der wissenschaftliche Open-Access-Dokumentenserver für die Psychologie. Hier der Link zur Suche nach dem Stichwort „Film“; hier zur Suche nach dem Stichwort „Medien“. Treffer u.a. zu Rudolf Arnheim und Bildwahrnehmung, zu Traum und Film, zur Sozialpsychologie der Filmwahrnehmung, zu Black Swan von Darren Aronofsky, zu Festen (Das Fest) von Thomas Vinterberg.

 

Medienwissenschaft: Berichte und Papiere

Die Berichte und Papiere der Medienwissenschaft machen seit mehr als 15 Jahren thematisch geordnete Filmographien, Bibliographien, Literatur- und
Forschungsberichte öffentlich zugänglich. Die Reihe erschien erst an den Universitäten Kiel und Hamburg, mittlerweile ist sie auf www.derwulff.de gehostet.

Die Herausgeber laden Wissenschaftler:innen dazu ein, weitere Bibliograhien oder Berichte zur Verfügung zu stellen, um auf diese Weise solche oft nur wenigen zugänglichen Informationen einer größeren Fachöffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Gerade im Umfeld von Projekten und Qualifikationsarbeiten entstehen manchmal umfangreiche filmographische und bibliographische Verzeichnisse, die ein eigenes Interesse verdienten, in den gedruckten Ausgaben von Dissertationen etwa, in Forschungsberichten usw. aber oft keinen Platz finden.

Die Berichte und Listen sind mithin Teil des Forschungsdatenmanagements in der Medien- und Filmwissenschaft. Bei Interesse freut sich die Redaktion über eine Mail:

  • Jens Eder (jens.eder@gmx.de)
  • Ludger Kaczmarek (kacz@gmx.li)
  • Hans J. Wulff (hwulff@uos.de)

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Buchreihe: Morphomata

Das Käte-Hamburger-Kolleg „Morphomata: Genese, Dynamik und Medialität kultureller Figurationen“ (seit 2009) an der Universität Köln untersucht

Figurationen, die mit dem griechischen Namen des Kollegs, Morphomata, als „Ausformungen“ (μορφώματα) verstanden werden. Analysiert wird die in Prozessen der Gestaltbildung und Gestaltwerdung entstandene Form kultureller Artefakte, die begrifflicher Festlegung entzogen ist, in ihrer Entstehung und Eigendynamik, ihrer Materialität und unterschiedlichen Diskursivierungen.

Die Liste der aktuellen und ehemaligen Fellows ist sehr umfangreich, auch die Medienwissenschaft findet man dort. Zentrale Forschungsergebnisse werden in einer eigenen Schriftenreihe veröffentlicht (Wilhelm Fink: Paderborn 2011-). Die ersten 11 Bände (bis 2013) davon sind aktuell im Volltext als PDF verfügbar.

 

Vortragsreihe: Wechselspiele cineludischer Formen

Die Ausstellung Film & Games – Ein Wechselspiel im Frankfurter Filmmuseum (Juli 2015 – Januar 2016) wurde von einem Workshop Wechselspiele cineludischer Formen der AG Games begleitet:

Im Mittelpunkt standen sowohl die Veränderungen der Formensprache des Films durch das ästhetische Repertoire der Games als Spiel mit audiovisuellen Erwartungshaltungen, als auch die Aneignung und kreative Transformation filmischer Standardsituationen, Szenarien und Stilmittel durch Videospiele.

Die Vorträge wurden aufgezeichnet und sind über das Videoportal der Universität Siegen abrufbar.

Zur Übersicht der Vorträge

Historische Quelle: Illustrierte Magazine der klassischen Moderne

Wer nach historischen Quellen für Kultur, Kunst, Design und Alltagsleben der Weimarer Republik sucht, wird unter „Illustrierte Magazine der klassischen Moderne“ reichlich Material finden. Aufbereitet wurden unter anderem die

kompletten Beständen von „Querschnitt“, „UHU“, „Kriminal-Magazin“, dem „Jüdischen Magazin“, dem „Auto-Magazin“ und der „Revue des Monats“ […] mehr als 650 Ausgaben, 75.000 Druckseiten und über 50.000 Abbildungen

Hier die Ergebnisse für eine Recherche mit dem Stichwort „Film“, hier ein zeitlos gültiger Beitrag von Carl Einstein.

Ein Digitalisierungsprojekt der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) und des Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Universität Erfurt.

dffb stellt Filme und Archiv-Materialien online

Die Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) hat eine Website online gestellt, die Materialien aus den Archiven der Filmschule bereit stellt, unter anderem Kurzfilme und Dokumente von ehemaligen Studierenden (etwa Helke Sander, Harun Farocki, Wolfgang Petersen oder auch Holger Meins). Essays und Texte, beispielsweise zur „Berliner Schule“ (Teil 1 und Teil 2) oder zu Farocki als Lehrer sind dort ebenfalls zu finden.

Mediengeschichte: Der Telegraph als Verkehrsmittel (1857)

Mehr Quellen zur Mediengeschichte: aus einer Zeit, als „Verkehr“ und „Kommunikation“ noch im Großen und Ganzen dasselbe meinten:

Vgl. den Sammelband „Verkehrsgeschichte und Kulturwissenschaft“ (2012) von Christoph Neubert und Gabriele Schabacher (die Einleitung hier, Rezensionen hier und hier.)

Weblog: Daumenkino

Daumenkino ist ein Weblog, das Filmkritiken, Interviews und Essays zu Film, Fernsehen und Games versammelt. Gegründet wurde es 2010 von Florian Krautkrämer anlässlich seines Seminars zu Filmkritik an der HBK Braunschweig.

Die Rubrik Schwerpunkte versammelt (aktuell) Essays zu: Körper / Biografie / Comic / Arbeit / Faulheit / Tod im Kino / Fahren im Film / Angela Schanelec / Jon Jost.

 

Linktipps: Filmarchive online und Audiovisuelles Kulturerbe

Im Archiv deutscher Wochenschauen sind aktuell über 6.000 Beiträge online recherchierbar und abrufbar. Das Archiv ist eine Abteilung des Bundesarchiv-Filmarchivs Berlin, in Kooperation mit weiteren Institutionen. Über eine Suchmaschine lässt sich der Bestand des Bundesarchivs recherchieren. Über die Online-Filmothek sind weitere Bestände einsehbar.

filmarchives online ermöglicht einfachen und kostenfreien Zugang zu Bestandinformationen von Filmarchiven aus ganz Europa.

memento movie ist der Weblog von Chris Wahl (Filmuniversität Babelsberg) und Jürgen Keiper (Deutsche Kinemathek) zum Audiovisuelle Kulturerbe.

IMAGE – Themenheft zu Medienkonvergenz

Das Online-Journal IMAGE – Zeitschrift für interdisziplinäre Bildwissenschaft hat ein Themenheft „Medienkonvergenz und transmediale Welten“ publiziert, u.a. mit Texten zur TV-Serie About:Kate und zur Konvergenz auf dem US-Fernsehmarkt seit 2000.

Inhaltsverzeichnis siehe unten.

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Quellen zu Montagetheorien

Gerhard Schumm, Professor für Montage an der Hochschule „Konrad Wolf“, betreibt die sehr umfangreiche Website montagetheorien.de, auf der unter anderem jede Menge Texte zur Montage online gestellt sind sowie eine wirklich wirklich lange Literaturliste.

Auch für die „Berichte und Papiere für Medienwissenschaft“ der Uni Hamburg  hat Schumm eine etwas ältere (Stand: März 2001), aber ausführliche Arbeitsbibliographie zu Montagetheorien zusammengestellt.

Erwähnt werden muss hier natürlich auch die Jubiläumsnummer der Zeitschrift montage AV (20/1/2011) mit zur [montage]. (Inhaltsverzeichnis siehe unten.)

Update

Ebenfalls online stehen…

… die Hausarbeit von Sarah Agbeyegbe (Uni Potsdam, WS 2002/03) „Die Montage – ein filmgeschichtlicher Abriss zu kinematografischer Wirkung und Funktion“;

… eine Website zum Schnitt der Deutschen Filmakademie;

… sowie (ebenfalls dort) Interviews mit Cutterinnen (auch hier und hier). (Hier geht’s zu allen Interviews mit Filmemacher:innen.)

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