PAIDIA – Zeitschrift für Computerspielforschung

Das Online-Journal PAIDIA – Zeitschrift für Computerspielforschung veröffentlicht medienkulturwissenschaftliche Beobachtungen und Analysen von Computerspielen und Gaming. Herausgegeben wird sie am Institut für Deutsche Philologie der LMU München von Marcel Schellong und Gebhard Grelczak. Es gibt sowohl einzelne Beiträge in einem Weblog als auch thematisch fokussierte Schwerpunkte/Sonderausgaben:

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Buchreihe: Morphomata

Das Käte-Hamburger-Kolleg „Morphomata: Genese, Dynamik und Medialität kultureller Figurationen“ (seit 2009) an der Universität Köln untersucht

Figurationen, die mit dem griechischen Namen des Kollegs, Morphomata, als „Ausformungen“ (μορφώματα) verstanden werden. Analysiert wird die in Prozessen der Gestaltbildung und Gestaltwerdung entstandene Form kultureller Artefakte, die begrifflicher Festlegung entzogen ist, in ihrer Entstehung und Eigendynamik, ihrer Materialität und unterschiedlichen Diskursivierungen.

Die Liste der aktuellen und ehemaligen Fellows ist sehr umfangreich, auch die Medienwissenschaft findet man dort. Zentrale Forschungsergebnisse werden in einer eigenen Schriftenreihe veröffentlicht (Wilhelm Fink: Paderborn 2011-). Die ersten 11 Bände (bis 2013) davon sind aktuell im Volltext als PDF verfügbar.

 

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Update: Eigene Videoessays erstellen

Update zu einem mittlerweile veralteten Posting:

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Person: Claus Pias. Medientheorie und Mediengeschichte

Claus Pias, Professor für Medientheorie und Mediengeschichte an der Leuphana Universität, stellt auf seiner (alten) Homepage an der Universität Essen eine Auswahl von medientheoretischen Publikationen aus dem Zeitraum 1996-2005 zum Download bereit (dort unter der Rubrik: Aufsätze).

Unter anderem finden sich dort Texte über Nutzen und Nachteil des Computers für die Kunstgeschichte, über Poststrukturalismus, über Digitale Sekretäre: 1968, 1978, 1998 und über die Zombies der Revolution.

Die Dissertation von Claus Pias: Computer Spiel Welten (Weimar 2000) ist als Open Access-Publikation erhältlich. (Die Printversion ist bei diaphanes erschienen).

Hier geht es zur aktuellen Homepage von Claus Pias: medientheorie.com.

 

 

 

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Neue Open-Access-Schriftenreihe: Cinepoetics

Die Kolleg-Forschergruppe Cinepoetics an der FU Berlin hat eine Open-Access-Schriftenreihe gestartet: Cinepoetics. Poetologien audiovisueller Bilder, hg. v. Hermann Kappelhoff und Michael Wedel. Bislang erschienen bzw. bis Ende des Jahres angekündigt:

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Online-Zeitschrift: Medienimpulse

Medienimpulse ist ein österreichisches Open-Access-Journal mit medienpädagogischem Schwerpunkt, das seit 2009 vierteljährlich online erscheint. Schwerpunkte sind u.a. filmische Räume, Comics und Geschichte oder Computerspiele.

Übersicht der online archvierten Ausgaben:

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Stefan Rieger: Texte zur Mediengeschichte und Medientheorie

Stefan Rieger, Inhaber der Professur für Mediengeschichte und Kommunikationstheorie an der Ruhr-Universität Bochum, stellt auf seiner Homepage zahlreiche Publikationen im Volltext bereit, unter anderem zum Verhältnis von Mensch, Medien und Moderne, zum tautologischen Telefonieren, oder zu einer Wissenschaftsgeschichte der Intermedialität.

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Jean-Luc Godard online

Eine Auswahl von Online-Publikationen zu Jean-Luc Godard und Nouvelle Vague:

 

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Weber/Weber (1836): Mechanik der menschlichen Gehwerkzeuge

Die Mechanik der menschlichen Gehwerkzeuge. Eine anatomisch-physiologische Untersuchung, von den Brüdern Wilhelm und Eduard Friedrich Weber erschien 1836 und war (nach Friedrich Kittler) der erste Versuch, das „Optisch-Unbewusste“, also das, was sich menschlicher Wahrnehmung entzieht, mit Hilfe von Formeln und Zahlen erst zu berechnen und anschließend im „lebendigen Bild“ zu visualisieren, mit anderen Worten: Weber/Weber stehen an einem (der vielen) Anfänge der Film- bzw. Bewegtbildgeschichte.

Der Hinweis auf die Weber-Brüder stammt übrigens vom Physiologien und Präsident der Akademie der Wissenschaften Emil Du Bois-Reymond, in einer Rede über Naturwissenschaft und bildende Kunst. Zur Feier der Leibniz-Sitzung der Akademie der Wissenschaften zu Berlin gehalten am 3. Juli 1890.

Siehe dazu auch: Stefan Rieger: „Die Semiotik des Lebens. Physiologie als Mediengeschichte“, in: Ulrich Bröckling u.a. (Hg.), Disziplinen des Lebens. Zwischen Anthropologie, Literatur und Politik, Tübingen: Gunter Narr 2004, (Literatur und Anthropologie; 20), 189-202, dort S. 200ff.

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Pasolinialphabet

Das deutsch-italienische Pasolini-Alphabet ist das Ergebnis einer studentischen Forschergruppe im Rahmen eines Seminars zu Pasolini im WS 2015/16 am Institut für Romanistik und Italianistik der Ludwig-Maximilians-Universität München unter der Leitung von PD Dr. Cornelia Wild.

Die Begriffe wachsen aus dem Namen des Autors „PASOLINI“ heraus und verzweigen sich untereinander. Das Alphabet gibt damit keine Reihung vor wie das ABC, sondern ermöglicht Verknüpfungen: aus P (von Pasolini) wird Palazzo, von Palazzo wiederum zweigen Lucciole und Dizionario ab usw.

Zu den einzelnen Begriffen:

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Geschichte der Filmkritik: Die Weltbühne (1918-1932)

Die Weltbühne (1918-1932) war eine der wichtigsten Wochenzeitschriften für Kultur, Politik, Gesellschaft in der Weimarer Republik. Gegründet wurde sie von Siegfried Jacobsohn (erst als Die Schaubühne), später übernahmen Kurt Tucholsky und Carl von Ossietzky die Leitung. Die Ausrichtung der Weltbühne war linksliberal, zu ihren Autor/innen gehörten Else Lasker-Schüler, Erich Kästner, Alfred Polgar u.v.a. mehr.

Auch zu Film und Kinematographie erschienen regelmäßig Rezensionen und Diskussionsbeiträge, trotz seiner Aversion gegen den „Kulturfaktor Film“ bemühte Jacobsohn sich um eine kontinuierliche Filmkritik. So finden sich in der Weltbühne unter anderem Beiträge von Rudolf Arnheim (der als Redakteur angestellt war)  und Béla Balázs (eine  ausführliche und unvollständige Liste von Autoren und Texten zum Film steht unten).

Hier geht es zur Übersicht über die Ausgaben, mit Links auf die jeweiligen Jahrgänge.

Für eine Studie zur Frühgeschichte deutscher Filmtheorie siehe Habilitationsschrift von Helmut Diederichs: Frühgeschichte deutscher Filmtheorie.  Ihre Entstehung und Entwicklung bis zum Ersten Weltkrieg (Frankfurt am Main 1996) sowie, vom selben Autor, der Historische Abriss der deutschsprachigen Filmkritik 1909 bis 1969, Vortrag bei der SYNEMA – Gesellschaft für Film und Medien, Wien, 23.11.1996.

Hier ein Aufsatz von Michael Grisko zur Filmkritik in der Vorgängerzeitschrift Die Schaubühne (1905-1918).

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Neues OA-Journal: mediaesthetics – Journal of Poetics of Audiovisual Images

mediaesthetics – Journal of Poetics of Audiovisual Images ist eine neue Online-Zeitschrift, die von der Kollegforschergruppe Cinepoetics an der FU Berlin herausgegeben wird und als Open-Access-Journal erscheint. Selbsterklärtes Ziel ist, neue Wege zu finden, Analysen von audiovisuellen Bewegtbildern auf digitalem Wege zu veröffentlichen.

Gerade im Bereich der Medien- und Filmanalyse sind bestimmte Beobachtungen und Inhalte nur in der engen Vernähung von Text und (Bewegt-)Bild adäquat vermittelbar. Was in Tagungspräsentationen mühelos gelingt – Text, Bild und Klänge miteinander in Dialog zu bringen – ist in Printpublikationen schlichtweg unerreichbar. Die Alternative, Blogbeiträge zu verfassen, in denen Videos, Audiodateien und Standbilder mühelos eingebettet werden können, bietet zwar technisch eine Lösung für die angesprochenen Probleme, eignet sich aber kaum als wissenschaftliches Publikationsforum – die Stichworte sind hier u.a. Qualitätssicherung und persistente Zitierbarkeit. Zu flüchtig scheint das Netz, um wissenschaftlichen Standards zu genügen.

mediaesthetics möchte genau in diese Lücke stoßen. Wir verfolgen die Idee einer open-access Online-Publikation, deren Aufgabe es sein soll, der Methode und Praxis film- bzw. medienwissenschaftlicher Forschungsbeiträge eine Gestalt zu verleihen, die das wissenschaftliche Schreiben, Beschreiben, Zitieren und Argumentieren mit der Dynamik und Zeitlichkeit des audiovisuellen Bildes und mit den dynamischen Möglichkeiten digitaler Veröffentlichungsformate verschränkt.

Die erste Nummer befasst sich mit Kriegsfilmen, Western, Genre u.a. mehr.

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Rabbit Eye: Film und ostasiatische Ästhetik

Neue Ausgabe der Online-Filmzeitschrift Rabbit Eye: Film und ostasiatische Ästhetik. Perspektiven für die Filmtheorie (008|2016).

Aus dem Editorial (von Simon Frisch):

Zum einen geht es um filmästhetische und filmtheoretische Transferbewegungen zwischen dem ostasiatischen und dem westlichen Kulturraum. Vor allem aber geht es darum, für die wesentlich durch abendländische Ästhetikkonzepte geprägte Filmtheorie Perspektiven und Konzepte aus ostasiatischen Ästhetiktraditionen zu erschließen.

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Werner Nekes: Lexikon der optischen Medien

Der Filmemacher Werner Nekes sammelt seit Jahren historische optische Medien und verwandte Objekte und Spielzeug aus der Zeit der Vorgeschichte des Kinos (Laterna magica,  Thaumatrop, Guckkasten und vieles mehr). Auf seiner Website stellt er dazu ein umfangreiches Lexikon der optischen Medien bereit, mit mehr als 200 Einträgen von Alabastra-Theater bis Zylinderanamorphosen.

 

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BUCH: Trick 17. Mediengeschichten zwischen Zauberkunst und Wissenschaft

Neuerscheinung bei meson press:

Trick 17. Mediengeschichten zwischen Zauberkunst und Wissenschaft, hg. v. Sebastian Vehlken, Katja Müller-Helle, Jan Müggenburg, Florian Sprenger. Lüneburg: meson press 2016.

Der Zauber der Medien speist sich aus ihrem Geheimnis: Den Usern von heute sind Laptop, Smartphone oder Tablet eine Blackbox, die ihre Sinne im Bann hält und die Techniktricks im Inneren hinter einer opaken Oberfläche verbirgt. Doch solche Verzauberung ist nicht neu. Um ihr auf die Spur zu kommen, nähert sich dieses Buch der Mediengeschichte der Zauberei an der Schwelle zwischen magischem Moment und Ent-Täuschung.

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