NEU: Leuchtkraft – Journal der DEFA-Stiftung

Die erste Ausgabe des neuen Jahrbuchs Leuchkraft der DEFA-Stitung ist erschienen:

„Leuchtkraft“ lautet der Titel des neuen, jährlich erscheinenden Journals der DEFA-Stiftung, das im Rahmen der Preisverleihung am 30. November erstmals vorgestellt wurde. Der Titel ist eine Anspielung auf Jochen Kraußers grotesken Dokumentarfilm LEUCHTKRAFT DER ZIEGE. Die erste Ausgabe des Journals gewährt Einblicke in aktuelle Projekte der DEFA-Stiftung, wie die Digitalisierung des DEFA-Märchens DORNRÖSCHEN (Walter Beck, 1970) sowie der wiederentdeckten drei DEFA-Filme mit dem bekannten französischen Pantomimen Marcel Marceau. Weiterhin enthalten sind Essays von Rainer Simon, Peter Rabenalt, Lutz Dammbeck, Jeanpaul Goergen sowie von Claudia Köpke und Günter Jordan.

Sowie mit einem Essay von Jeanpaul Goergen über den DEFA-Dokumentarfilm „Memento“ (1966) von Karlheinz Mund. (Und mit herzlichem Dank an den Hinweis von ihm!) Zum Volltext geht es hier.

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Reihe: Berliner Schriften zur Medienwissenschaft (2009-)

Die Berliner Schriften zur Medienwissenschaft erscheinen an der TU Berlin, Institut für Sprache und Kommunikation. Seit 2009 sind bislang 20 Titel erschienen, darunter: Jaob F. Dittmer, Grundlagen der Medienwissenschaft (2012); Maren Sextro, Mockumentaries und die Dekonstruktion des klassischen Dokumentarfilms (2010) oder Jeannin Bahrke, Über den öffentlichen Umgang mit privaten Daten am Beispiel Facebook (2011). Eine vollständige Liste der verfügbaren Titel findet sich unten.

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Neues OA-Journal: mediaesthetics – Journal of Poetics of Audiovisual Images

mediaesthetics – Journal of Poetics of Audiovisual Images ist eine neue Online-Zeitschrift, die von der Kollegforschergruppe Cinepoetics an der FU Berlin herausgegeben wird und als Open-Access-Journal erscheint. Selbsterklärtes Ziel ist, neue Wege zu finden, Analysen von audiovisuellen Bewegtbildern auf digitalem Wege zu veröffentlichen.

Gerade im Bereich der Medien- und Filmanalyse sind bestimmte Beobachtungen und Inhalte nur in der engen Vernähung von Text und (Bewegt-)Bild adäquat vermittelbar. Was in Tagungspräsentationen mühelos gelingt – Text, Bild und Klänge miteinander in Dialog zu bringen – ist in Printpublikationen schlichtweg unerreichbar. Die Alternative, Blogbeiträge zu verfassen, in denen Videos, Audiodateien und Standbilder mühelos eingebettet werden können, bietet zwar technisch eine Lösung für die angesprochenen Probleme, eignet sich aber kaum als wissenschaftliches Publikationsforum – die Stichworte sind hier u.a. Qualitätssicherung und persistente Zitierbarkeit. Zu flüchtig scheint das Netz, um wissenschaftlichen Standards zu genügen.

mediaesthetics möchte genau in diese Lücke stoßen. Wir verfolgen die Idee einer open-access Online-Publikation, deren Aufgabe es sein soll, der Methode und Praxis film- bzw. medienwissenschaftlicher Forschungsbeiträge eine Gestalt zu verleihen, die das wissenschaftliche Schreiben, Beschreiben, Zitieren und Argumentieren mit der Dynamik und Zeitlichkeit des audiovisuellen Bildes und mit den dynamischen Möglichkeiten digitaler Veröffentlichungsformate verschränkt.

Die erste Nummer befasst sich mit Kriegsfilmen, Western, Genre u.a. mehr.

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Bochum: Vortragsreihe Medien | Denken

Das ifm-kolloquium Bochum stellt die Beiträge der Reihe Vortragsreihe Medien | Denken als Podcast bereit (auch als Feed abonnierbar). Die Reihe besteht sei 2015 (Archiv). In den Vorträgen geht es unter anderem um das Dokumentarische in der Kunst (mit Eva Hohenberger), um den Serienkiller im Europäischen Kino (mit Richard Dyer) oder um das medientechnologische Existential unserer Lage (Jörg Kreienbrock, nach Friedrich Kittler).

HALMA: Hallische Medienarbeiten

Die Hallischen Medienarbeiten halma verstehen sich als Arbeitshefte des Department für Medien- & Kommunikationswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Veröffentlicht werden Arbeiten aus den Bereichen Medientheorie, Medienanalyse und empirische Medienforschung.

Bislang sind 25 Hefte erschienen, unter anderem zum westdeutschen Fernsehkrimi, zu den Konstruktionsregeln des continuity-editing-system, zur Evidenz des Dokumentarischen oder zu Weblogs iranischer Frauen.