Geschichte der Filmkritik: Die Weltbühne (1918-1932)

Die Weltbühne (1918-1932) war eine der wichtigsten Wochenzeitschriften für Kultur, Politik, Gesellschaft in der Weimarer Republik. Gegründet wurde sie von Siegfried Jacobsohn (erst als Die Schaubühne), später übernahmen Kurt Tucholsky und Carl von Ossietzky die Leitung. Die Ausrichtung der Weltbühne war linksliberal, zu ihren Autor/innen gehörten Else Lasker-Schüler, Erich Kästner, Alfred Polgar u.v.a. mehr.

Auch zu Film und Kinematographie erschienen regelmäßig Rezensionen und Diskussionsbeiträge, trotz seiner Aversion gegen den „Kulturfaktor Film“ bemühte Jacobsohn sich um eine kontinuierliche Filmkritik. So finden sich in der Weltbühne unter anderem Beiträge von Rudolf Arnheim (der als Redakteur angestellt war)  und Béla Balázs (eine  ausführliche und unvollständige Liste von Autoren und Texten zum Film steht unten).

Hier geht es zur Übersicht über die Ausgaben, mit Links auf die jeweiligen Jahrgänge.

Für eine Studie zur Frühgeschichte deutscher Filmtheorie siehe Habilitationsschrift von Helmut Diederichs: Frühgeschichte deutscher Filmtheorie.  Ihre Entstehung und Entwicklung bis zum Ersten Weltkrieg (Frankfurt am Main 1996) sowie, vom selben Autor, der Historische Abriss der deutschsprachigen Filmkritik 1909 bis 1969, Vortrag bei der SYNEMA – Gesellschaft für Film und Medien, Wien, 23.11.1996.

Hier ein Aufsatz von Michael Grisko zur Filmkritik in der Vorgängerzeitschrift Die Schaubühne (1905-1918).

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