Filmfrauen – Zeitzeichen : Frauenbilder im Film (1997)

In der Reihe Potsdamer Studien zur Frauen- und Geschlechterforschung sind bereits 1997 drei Bände zur Filmgeschichte erschienen: Filmfrauen – Zeitzeichen : Frauenbilder im Film der 40er, 60er und 90er Jahre

Band I: Diva:

  • »Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh’n«. Zarah Leander als Verkörperung der ‘neuen deutschen Frau’. Analyse des Films »Die große Liebe« (Irene Dölling)
  • Cleopatras Streben nach Macht – Ein Gleichnis für den Aufbruch der US-amerikanischen Vorort-Hausfrauen? Analyse des Films »Cleopatra« (Ina Dietzsch)

Band II: Arbeiterin:

  • England im Aufbruch. Alltagserfahrungen und ökonomische, soziale und kulturelle Rahmenbedingungen in England am Ende der 50er bis zum Anfang der 60er Jahre (Susan Geißler)
  • Die VerliererInnen des Aufbruchs. Wie über AußenseiterInnen die (Geschlechter-)Normen der neuen britischen Mittelschichten diskursiviert werden. – Analyse des Films »Bitterer Honig« (Juliane Rödel)
  • »Wir alle lieben Paula, aber uns liegt an Paul« – Wie über die ‘Weiblichkeit’ einer Arbeiterin der „sozialistische Mensch“ konstruiert wird. Analyse des Films »Die Legende von Paul und Paula« (Irene Dölling)

Band III: Girlie

  • Paulas „Töchter“ on the road. Postmoderne ‘Weiblichkeit’ und sozialer Umbruch im Osten. Analyse des Films »Burning Life« (Irene Dölling)
  • Tank Girl. Die Zähmung einer widerständigen Comicfigur Analyse des Films »Tank Girl« (Ina Dietzsch)

Als zusätzlicher Hinweis: Das Frauenbild in Spielfilm und Theater der DDR untersucht diese Dissertation:

Peggy Mädler, Bianca Schemel: Sie lebt für ihre Arbeit. Die schöne Arbeit. Gehen sie an die Arbeit. Die Inszenierung von Arbeit und Geschlecht in Dramatik und Spielfilm der DDR. Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, 2009.

 

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Rabbit Eye (10|2016): Genre und Gender

Aktuelle Ausgabe von Rabbit Eye–Zeitschrift für Filmforschung: Genre und Gender. Die Ausgabe nimmt Dynamiken des gendering in den Blick und fragt, „unter welchen kulturellen und historischen Konditionen jeweils die Begriffe von Genre und Gender mobilisiert und gekoppelt werden“.

Zum Inhalt

Repositorium: Karlsruher Institut für Technologie

Auch im Open-Access-Repositorium des Karlsruher Institut für Technologie finden sich für Medienwissenschaft einschlägige Publikationen, wie zum Beispiel:

 

OA-Journal: Body Politics – Zeitschrift für Körpergeschichte

Body Politics  – Zeitschrift für Körpergeschichte ist ein kulturwissenschaftliches Open Access-Journal, das vom Forschungsbereich “Geschichte der Gefühle” am
Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin herausgegeben wird.

Body Politics widmet sich der Erforschung der Körpergeschichte des 18. bis 21. Jahrhunderts, mit einem Fokus auf dem Zeitraum zwischen 1850 und 2000 und einem gegenwärtigen Schwerpunkt auf Westeuropa und Nordamerika. Eine räumliche Erweiterung dieses Schwerpunkts ist jedoch erwünscht und geplant.

Für Medien- und Filmwissenschaft einschlägig sind unter anderem Texte von Markus Stauff (zu Performance in Media Sports) oder von Hendrik Pletz zu Horrorvideos und den Herausforderungen des Affekts.

Die Beiträge der Zeitschrift durchlaufen ein Peer-Review-Verfahren. Seit 2013 sind fünf Hefte erschienen, das Archiv findet man hier: Weiterlesen

kritische berichte – Zeitschrift für Kunst- und Kulturwissenschaften

kritische berichte – Zeitschrift für Kunst- und Kulturwissenschaften wurde 1973 gegründet vor dem Hintergrund des Aufkommens der new art history und der wachsenden Bedeutung kulturwissenschaftlicher Fragestellungen. Heute

verstehen sich die kritischen berichte vor allem als Plattform einer immer komplexer werdenden Methodendiskussion, sowie als Forum transdisziplinärer Beiträge zu Themen wie Ethnozentrismus, Interkulturalität oder Gender Studies.

Im Online-Archiv der Zeitschrift sind die Beiträge aus dem Zeitraum 1973-2009 kostenfrei im Rahmen von Open Access verfügbar.

Online-Journal: kultur & geschlecht

Das onlinejournal kultur & geschlecht ist ein transdisziplinäres Forum für Nachwuchswissenschaftler_innen der Ruhr-Universität Bochum, die zu Geschlechterfragen und ihren Kontexten forschen. Herausgegeben wird es vom Lehrstuhl für Medienöffentlichkeit und Medienakteure mit besonderer Berücksichtigung von Gender.

Es erscheint seit Juni 2007, aktuell liegt Ausgabe #15 vor. Über eine Schlagwortwolke am Ende jeder Seite kann das Archiv gezielt durchsucht werden, zum Beispiel nach Fernsehen oder Filmästhetik.

 

Zeitschrift: FKW // Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur

FKW // Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur ist eine Open-Access-Zeitschrift, die „visuelle Repräsentationen und Diskurse in ihrer gesellschaftlichen und geschlechterpolitischen Bedeutung“ analysiert.

FKW verbindet

kunst- und kulturtheoretische, bild- und medienwissenschaftliche, genderspezifische, politische und methodische Fragestellungen zu einer kritischen Kulturgeschichte des Visuellen

Das Archiv umfasst sämtliche Ausgaben (aktuell: 57) der Zeitschrift seit ihrer Gründung 1987; darunter viele filmbezogene Texte, beispielsweise: