nach dem film 16: Film | Tanz | Diskurs

Neue Ausgabe, neuer Look: Die 16. Ausgabe der Online-Zeitschrift nach dem film ist erschienen, Schwerpunkt: Film | Tanz | Diskurs. Zudem wurde das Design der Website grundlegend überarbeitet und modernisiert (die alte Website wurde hier archiviert).

 

Inhaltsverzeichnis

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Jean-Luc Godard online

Eine Auswahl von Online-Publikationen zu Jean-Luc Godard und Nouvelle Vague:

 

BUCH: Volker Pantenburg: Farocki/Godard. Film as Theory


Die filmtheoretische Studie von Volker Pantenburg: Film als Theorie. Bildforschung bei Harun Farocki und Jean-Luc Godard (Bielefeld: transcript 2006) ist in der OAPEN Library in der englischen Übersetzung, ergänzt um ein neues Vorwort, veröffentlicht worden: Farocki/Godard. Film as Theory, Amsterdam University Press 2015 (weitere Informationen hier).

Zur Website von Volker Pantenburg hier.

»C’est le film qui pense«, sagt Jean-Luc Godard: Der Film mit seinen Bild- und Tonfolgen sei als eigenständige Form des Denkens aufzufassen und eröffne andere Reflexionsmöglichkeiten als die Sprache.
Dabei ist dem Medium Film die theoretische Abstraktion scheinbar fremd – zu sehen ist stets Konkretes: Ein Zug fährt in einen Bahnhof ein, Arbeiter kommen aus einem Fabriktor, eine Frau verkauft Zeitungen auf den Champs-Elysées. Angefangen mit den Montagetheorien des russischen Films hat es jedoch immer wieder Versuche gegeben, durch die Kombination von Einstellungen Theoretisches sichtbar zu machen; es nicht als Worte an die Bilder heranzutragen, sondern innerhalb des Mediums selbst zu artikulieren. Jean-Luc Godard und Harun Farocki arbeiten seit Jahrzehnten an einer solchen Praxis des »Films als Theorie«, in deren gedanklichem Zentrum der Schneideraum steht.

Deutsches Filmmuseum: Lectures, Pasolini

Das Deutsche Filmmuseum stellt über seinen YouTube-Kanal zahlreiche Vorträge online bereit, unter anderem zu Jean-Luc Godard, Andy Warhol oder Pier Paolo Pasolini.

Rembert Hüser: „Schwein oder Nicht-Sein“. Vortrag zu PORCILE [Der Schweinestall] (Italien/Frankreich 1969. R: Pier Paolo Pasolini), gehalten am 6.11.2014 in Frankfurt/Main.

Quellen zu Montagetheorien

Gerhard Schumm, Professor für Montage an der Hochschule „Konrad Wolf“, betreibt die sehr umfangreiche Website montagetheorien.de, auf der unter anderem jede Menge Texte zur Montage online gestellt sind sowie eine wirklich wirklich lange Literaturliste.

Auch für die „Berichte und Papiere für Medienwissenschaft“ der Uni Hamburg  hat Schumm eine etwas ältere (Stand: März 2001), aber ausführliche Arbeitsbibliographie zu Montagetheorien zusammengestellt.

Erwähnt werden muss hier natürlich auch die Jubiläumsnummer der Zeitschrift montage AV (20/1/2011) mit zur [montage]. (Inhaltsverzeichnis siehe unten.)

Update

Ebenfalls online stehen…

… die Hausarbeit von Sarah Agbeyegbe (Uni Potsdam, WS 2002/03) „Die Montage – ein filmgeschichtlicher Abriss zu kinematografischer Wirkung und Funktion“;

… eine Website zum Schnitt der Deutschen Filmakademie;

… sowie (ebenfalls dort) Interviews mit Cutterinnen (auch hier und hier). (Hier geht’s zu allen Interviews mit Filmemacher:innen.)

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