OA-Journal: On Culture

On_Culture: The Open Journal for the Study of Culture ist eine englischsprachige, wissenschaftliche Online-Zeitschrift mit Peer-Review-Verfahren, die von Mitgliedern  des International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) @ Justus-Liebig-Universität Gießen herausgegeben wird. On_Culture erscheint zweimal jährlich, bislang liegen zwei Ausgaben vor:

Advertisements

Open Access-Rezensionsjournale

Übersicht über einige Open Access-Rezensionsjournale:

Open Access bei turia+kant

Der Wiener Verlag turia + kant, Spezialist für Titel aus den Bereichen Philosophie, Psychoanalyse und Kulturwissenschaften, stellt ausgewählte vergriffene Titel unter einer CC-Lizenz als Open Access zur Verfügung. Darunter beispielsweise (ausführliche Titelliste unten):

UPDATE 24.04.2018: Offenbar hat turia + kant das Angebot wieder eingestellt und die Titel zurückgezogen.

Titelliste

OA-Journal: Kulturwissenschaftliche Zeitschrift

Die Kulturwissenschaftliche Gesellschaft (KWG) ist seit ihrer Gründung im Januar 2015 die Fachvertretung der  Kulturwissenschaft/en als eigenständiger Disziplin.

Das Publikationsorgam der KWG ist die Kulturwissenschaftliche Zeitschrift, die als Open-Access-Journal veröffentlicht wird. Im September 2016 ist die Gründungsausgabe erschienen, die sich u.a. mit Konturen und Perspektiven der Kulturwissenschaft auseinandersetzt.

 

OA-Zeitschriften: Kulturanthropologie und vokus

Blick in andere Disziplinen:

 

Zeitschrift für Kulturwissenschaften: OA-Ausgaben

Die Zeitschrift für Kulturwissenschaften (hier beim transcript Verlag) hat (leider nur) zwei ihrer Ausgaben als Open Access veröffentlicht: mit Schwerpunkten zu den allseits beliebten Zombies und zur Vorstellungskraft.

Leider wurden, wie so oft, die Abbildungen entfernt – trotz des Zitatrechts im Urhebergesetz und absurderweise auch dann, wenn ein Bild, wie zum Beispiel hier (S. 72) als „public domain“ gekennzeichnet ist.

Die Inhaltsverzeichnisse siehe unten.

Weiterlesen

kritische berichte – Zeitschrift für Kunst- und Kulturwissenschaften

kritische berichte – Zeitschrift für Kunst- und Kulturwissenschaften wurde 1973 gegründet vor dem Hintergrund des Aufkommens der new art history und der wachsenden Bedeutung kulturwissenschaftlicher Fragestellungen. Heute

verstehen sich die kritischen berichte vor allem als Plattform einer immer komplexer werdenden Methodendiskussion, sowie als Forum transdisziplinärer Beiträge zu Themen wie Ethnozentrismus, Interkulturalität oder Gender Studies.

Im Online-Archiv der Zeitschrift sind die Beiträge aus dem Zeitraum 1973-2009 kostenfrei im Rahmen von Open Access verfügbar.

Dissertation: Bedrohlich anders

Hinweis auf eine Dissertation: Hendrik Kraft: Bedrohlich anders. Narrationen natio-ethno-kultureller Differenz im populären Kino der Gegenwart: Ein rumänisch-deutscher Filmvergleich (Friedrich-Schiller-Universität Jena, November 2013).

Darin geht es um Darstellungen natio-ethno-kulturell markierter Figuren in einem rumänischen und einem deutschen populären Filmbeispiel (FURIA von R. Muntean, 2002 / KNALLHART von D. Buck, 2006). In einem ausführlichen Vergleich zeige ich Überschneidungen und Unterschiede zwischen den Figurendarstellungen der beiden Filme, und wie die Herstellung von Unterschiedlichkeit durch diese Darstellungen erfolgt (Narrativierung von Differenz).

Hier geht’s zur Homepage, hier zum Blog des Autors.

 

Kracauer Lectures: Podcasts

Die Kracauer Lectures in Film and Media Theory (Goethe-Universität, Frankfurt am Main) bringen seit November 2011 „avancierte aktuelle Positionen der Film- und Medientheorie und der Medienphilosophie sowie der Medienreflexion in der Kunst- und Kulturwissenschaft und der philosophischen Ästhetik“ zur Darstellung. Viele Vorträge sind als Podcast abrufbar, unter anderem von Gertrud Koch zu „Masse als Medium – Medium als Masse„.

Podcasts: Stimmen der Kulturwissenschaft

Ein sehr schönes (und sehr schön gestaltetes) Projekt von Daniel Meißner, Historiker und Medienwissenschaftler in Wien: Stimmen der Kulturwissenschaften. Enthält aktuell 81 Interviews mit KulturwissenschaftlerInnen, die Einblicke in ihre Forschungen, Interessen, Themen geben.

Alle Beiträge sind hörenswert, für Filmwissenschaft unter anderem: Drehli Robnik zum europäischen Horrorfilm; Thomas Ballhausen über das Filmarchiv; Eva Horn über die kommenden Katastrophen.

Liebrand: Gender-Topographien in Hollywoodfilmen

Im Print vergriffen, online weiterhin erhältlich: Liebrand, Claudia (2003) Gender-Topographien. Kulturwissenschaftliche Lektüren von Hollywoodfilmen der Jahrhundertwende. Mediologie, 8.

Die Geschlechterdifferenz organisiert in Filmen nicht nur den Plot, sondern dessen gesamtes Repräsentationssystem. Gibt es doch keine (filmischen) Erzählmodelle, die nicht geschlechtlich markiert sind. Den Analysen geht es um eine kulturwissenschaftlich produktive Lektüre von Hollywoodfilmen der Jahrhundertwende. Fokussiert werden filmische ‚Baustellen‘ kultureller Sinnproduktion. Filme kartographieren Repräsentationsfelder und deren Gender-Topiken: sie entwerfen Gender-Topographien.

Zum Publikationsserver an der Universität Köln.

Interview mit der Autorin auf Deutschlandfunk.