Buchreihe: Morphomata

Das Käte-Hamburger-Kolleg „Morphomata: Genese, Dynamik und Medialität kultureller Figurationen“ (seit 2009) an der Universität Köln untersucht

Figurationen, die mit dem griechischen Namen des Kollegs, Morphomata, als „Ausformungen“ (μορφώματα) verstanden werden. Analysiert wird die in Prozessen der Gestaltbildung und Gestaltwerdung entstandene Form kultureller Artefakte, die begrifflicher Festlegung entzogen ist, in ihrer Entstehung und Eigendynamik, ihrer Materialität und unterschiedlichen Diskursivierungen.

Die Liste der aktuellen und ehemaligen Fellows ist sehr umfangreich, auch die Medienwissenschaft findet man dort. Zentrale Forschungsergebnisse werden in einer eigenen Schriftenreihe veröffentlicht (Wilhelm Fink: Paderborn 2011-). Die ersten 11 Bände (bis 2013) davon sind aktuell im Volltext als PDF verfügbar.

 

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Kunstwissenschaftliche Zeitschriften im Open Access

Noch mehr Ressourcen aus der Kunstwissenschaft: Kunstwissenschaftliche Literatur – digital ist Bestandteil des Fachinformationsdienstes (FID) Kunst an der Universität Heidelberg und präsentiert thematische Sammlungen historischer Zeitschriften.

Für Film- und Fernshewissenschaft von besonderem Interesse sind sicher die Titel der Sammlung art journals – Kunst- und Satirezeitschriften, für die rund 20 europäische Kunst- und Satirezeitschriften des 19. und frühen 20. Jahrhunderts retrodigitalisiert werden.

Hier findet man beispielsweise mehrere Aufsätze von Hans Richter in Die Form: Zeitschrift für gestaltende Arbeit oder Beiträge zur damals mit Leidenschaft geführten Diskussion zur Kunst(un-)würdigkeit des Films.

Hier eine allgemeine Suche im Bestand nach dem Stichwort „Film“.

 

Kracauer Lectures: Podcasts

Die Kracauer Lectures in Film and Media Theory (Goethe-Universität, Frankfurt am Main) bringen seit November 2011 „avancierte aktuelle Positionen der Film- und Medientheorie und der Medienphilosophie sowie der Medienreflexion in der Kunst- und Kulturwissenschaft und der philosophischen Ästhetik“ zur Darstellung. Viele Vorträge sind als Podcast abrufbar, unter anderem von Gertrud Koch zu „Masse als Medium – Medium als Masse„.