Neue Open-Access-Schriftenreihe: Cinepoetics

Die Kolleg-Forschergruppe Cinepoetics an der FU Berlin hat eine Open-Access-Schriftenreihe gestartet: Cinepoetics. Poetologien audiovisueller Bilder, hg. v. Hermann Kappelhoff und Michael Wedel. Bislang erschienen bzw. bis Ende des Jahres angekündigt:

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Neues OA-Journal: mediaesthetics – Journal of Poetics of Audiovisual Images

mediaesthetics – Journal of Poetics of Audiovisual Images ist eine neue Online-Zeitschrift, die von der Kollegforschergruppe Cinepoetics an der FU Berlin herausgegeben wird und als Open-Access-Journal erscheint. Selbsterklärtes Ziel ist, neue Wege zu finden, Analysen von audiovisuellen Bewegtbildern auf digitalem Wege zu veröffentlichen.

Gerade im Bereich der Medien- und Filmanalyse sind bestimmte Beobachtungen und Inhalte nur in der engen Vernähung von Text und (Bewegt-)Bild adäquat vermittelbar. Was in Tagungspräsentationen mühelos gelingt – Text, Bild und Klänge miteinander in Dialog zu bringen – ist in Printpublikationen schlichtweg unerreichbar. Die Alternative, Blogbeiträge zu verfassen, in denen Videos, Audiodateien und Standbilder mühelos eingebettet werden können, bietet zwar technisch eine Lösung für die angesprochenen Probleme, eignet sich aber kaum als wissenschaftliches Publikationsforum – die Stichworte sind hier u.a. Qualitätssicherung und persistente Zitierbarkeit. Zu flüchtig scheint das Netz, um wissenschaftlichen Standards zu genügen.

mediaesthetics möchte genau in diese Lücke stoßen. Wir verfolgen die Idee einer open-access Online-Publikation, deren Aufgabe es sein soll, der Methode und Praxis film- bzw. medienwissenschaftlicher Forschungsbeiträge eine Gestalt zu verleihen, die das wissenschaftliche Schreiben, Beschreiben, Zitieren und Argumentieren mit der Dynamik und Zeitlichkeit des audiovisuellen Bildes und mit den dynamischen Möglichkeiten digitaler Veröffentlichungsformate verschränkt.

Die erste Nummer befasst sich mit Kriegsfilmen, Western, Genre u.a. mehr.

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