Open Access bei turia+kant

Der Wiener Verlag turia + kant, Spezialist für Titel aus den Bereichen Philosophie, Psychoanalyse und Kulturwissenschaften, stellt ausgewählte vergriffene Titel unter einer CC-Lizenz als Open Access zur Verfügung. Darunter beispielsweise (ausführliche Titelliste unten):

UPDATE 24.04.2018: Offenbar hat turia + kant das Angebot wieder eingestellt und die Titel zurückgezogen.

Titelliste

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OA-Zeitschrift: Sic et Non (1995-2011)

Sic et Non war ein „Forum für Philosophie und Kultur“ bzw. eine Zeitschrift für Philosophie und Kultur im Netz, Nachfolger der Printzeitschrift Philosophia perennis. Bamberger Zeitschrift für Philosophie (1991-1995). Die Ausgaben 2005 bis 2011 werden in einem Open-Journal-System online bereit gestellt. Die Ausgaben 1995-2004 sind in einem separaten Web-Archiv zugänglich.

Unter anderem findet man Texte zum Ausnahmezustand im Film, zur Aussparung von Gewalt in den Filmen von Robert Altman, zu Olivier Assayas und dem Terrorismus der 1970er Jahre im Film.

Étienne Soriau: Die verschiedenen Modi der Existenz

meson press, ein Projekt des (eingestellten) Hybrid Publishing Lab der Universität Lüneburg, hat ein Werk des französischen Philosophen Étienne Soriau erstmals ins Deutsche übersetzen lassen: Die verschiedenen Modi der Existenz (Les Différents modes d’existence)

Wie Gilles Deleuze und William James vertritt Souriau dabei die These eines existenziellen Pluralismus: Es gibt Phänomene, Dinge, das Virtuelle, fiktionale Wesen – die Existenz ist polyphon.

Wenige Jahre nach dem ursprünglich 1943 publizierten Werk veröffentlichte Soriau den Aufsatz, der die Filmologie begründen sollte: Die Struktur des filmischen Universums und das Vokabular der Filmologie. Zum Einfluss von Soriau auf die Entwicklung der Filmwissenschaft vgl. die Aufsätze von Frank Kessler zum Vokabular der filmologischen Schule sowie zur Diegese, beide erschienen in montage/av.

Dissertation: Mit John Dewey im Kino

Dissertation von Daniel Kramp: Mit John Dewey im Kino (Universität zu Köln 2012)

Abstract:
Im Jahr 1934 veröffentlicht John Dewey „Art as Experience“. Im Rahmen dieser pragmatistischen Kunsttheorie versucht Dewey die verbindung zwischen Kunst und alltäglichem Erleben/Erfahren („Experience“) wieder herzustellen. Zu diesem Zweck formuliert Dewey eine Rezeptionsästhetik, in der die klare Trennung zwischen KünstlerIn – BetrachterIn – Kunstobjekt aufgehoben wird im Prozess des eigentlichen Kunsterlebens („Work of Art“).

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