Hans Ulrich Reck: Audiolectures

„Audiolectures“ sind eine Reihe von Vorträgen , die der Kunstwissenschaftler und Philosoph Hans-Ulrich Reck seit 2003 an der Kunsthochschule für Medien zu Köln gehalten hat.

Die audiolectures basieren auf aufgearbeitetem Material, das aus verschiedenen Semesterzyklen stammt und Vorlesungen dokumentiert, die sich auf breiter Ebene mit der Geschichte der Künste im medialen Kontext auseinandersetzen.

Schwerpunkte der Audiolectures sind u.a. Traum-Bilder; Utopie, Funktion, Kritik, Kontext von Kunst im 20. Jahrhundert; Brechungen, Setzungen und Expansionen; kulturelle Transfers in der europäischen Zivilisationsgeschichte.

(Link zu den Audiolectures auf dem Publikationsserver.)

 

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OA-Zeitschriften: Kulturanthropologie und vokus

Blick in andere Disziplinen:

 

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Linksammlung zu filmhistorischen Quellen

The Promise of Cinema. German Film Theory 1907-1933, (hg. v. Anton Kaes,  Nicholas Baer, Michael Cowen), University of California Press, 2016 versammelt 278 ins Englische übersetzte, urspüngliche deutschsprachige Beiträge (siehe Inhaltsverzeichnis) zur Filmdebatte aus der Zeit vor 1993 (vgl. hier und hier für entsprechende deutsche Anthologien).

Begleitend zur Publikation wurde eine ausführliche und hoch informative Website erstellt, die wiederum eine umfangreiche Linkliste auf mehr als dreißig deutschsprachige Filmpublikationen aus der Zeit vor 1933 enthält. Die Texte diskutieren u.a. die technischen, ästhetischen, moralischen und urheberrechtlichen Aspekte der Kinematographie. Auch der Kaiser im Film wird natürlich ausführlich gewürdigt, ebenso wie Kino und Erdkunde.

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BUCH Jennifer Bleek: Blick und Welt. Filmästhetische Konstruktionen beim frühen Terrence Malick (2009)

Mittlerweile ist Malick zwar kein „unentdecktes Juwel“ mehr, aber für das Frühwerk liegt hier eine Analyse vor: Jennifer Bleek: Blick und Welt. Filmästhetische Konstruktionen beim frühen Terrence Malick. Paderborn, München: Fink 2009

Der Filmemacher und Philosoph Terrence Malick ist ein noch weitgehend unentdecktes Juwel der Hollywood-Filmkunst: Minutiös rekonstruiert Jennifer Bleek sein schmales, aber filmästhetisch überaus gehaltvolles Frühwerk.

Zur Verlagsinfo. Zur Rezension auf sehepunkte.

 

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BUCH Hartmut Winkler: Prozessieren. Die dritte Medienfunktion

Hartmut Winkler hat der ohnehin umfangreichen Volltextsammlung auf seiner Homepage Open Desk  (die seit mittlerweile 20 Jahren online ist: Glückwünsche!) seine aktuellste Publikation hinzugefügt:

Hartmut Winkler: Prozessieren. Die dritte, vernachlässigte Medienfunktion. München: Fink 2015.

Aus den Verlagsinformationen:

Übertragen, Speichern und Prozessieren gelten als die drei zentralen Medienfunktionen. ›Übertragen‹ meint die Fähigkeit der Medien, räumliche Distanzen zu überwinden. Das ›Speichern‹ steht für die Überwindung der Zeit, für Traditionsbildung und kulturelle Kontinuierung. Was aber ist mit der dritten Medienfunktion, dem Prozessieren?
Der Begriff stammt aus dem Umfeld des Computers; Computer übertragen und speichern Daten nicht nur, sondern sie verknüpfen sie, verändern sie und formen sie um. Aber handelt es sich tatsächlich um eine dritte Medienfunktion, die gleichrangig ist mit Speichern und Übertragen? Das Buch untersucht, was Prozessieren auf dem Terrain der Medien bedeutet.

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BUCH: Volker Pantenburg: Farocki/Godard. Film as Theory


Die filmtheoretische Studie von Volker Pantenburg: Film als Theorie. Bildforschung bei Harun Farocki und Jean-Luc Godard (Bielefeld: transcript 2006) ist in der OAPEN Library in der englischen Übersetzung, ergänzt um ein neues Vorwort, veröffentlicht worden: Farocki/Godard. Film as Theory, Amsterdam University Press 2015 (weitere Informationen hier).

Zur Website von Volker Pantenburg hier.

»C’est le film qui pense«, sagt Jean-Luc Godard: Der Film mit seinen Bild- und Tonfolgen sei als eigenständige Form des Denkens aufzufassen und eröffne andere Reflexionsmöglichkeiten als die Sprache.
Dabei ist dem Medium Film die theoretische Abstraktion scheinbar fremd – zu sehen ist stets Konkretes: Ein Zug fährt in einen Bahnhof ein, Arbeiter kommen aus einem Fabriktor, eine Frau verkauft Zeitungen auf den Champs-Elysées. Angefangen mit den Montagetheorien des russischen Films hat es jedoch immer wieder Versuche gegeben, durch die Kombination von Einstellungen Theoretisches sichtbar zu machen; es nicht als Worte an die Bilder heranzutragen, sondern innerhalb des Mediums selbst zu artikulieren. Jean-Luc Godard und Harun Farocki arbeiten seit Jahrzehnten an einer solchen Praxis des »Films als Theorie«, in deren gedanklichem Zentrum der Schneideraum steht.

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OA-Journal: Apparatus – Film, Media and Digital Cultures

Ich wurde auf eine neue medien- und kulturwissenschaftliche OA-Zeitschrift aufmerksam gemacht:

Apparatus. Film, Media and Digital Cultures of Central and Eastern Europe thematisiert „Film- und digitale Medienkulturen in ost-, mittel- und südosteuropäischen Ländern“, erscheint seit 2015 (aktuell: zwei Ausgaben), wird vom Osteuropa-Institut der FU Berlin unterstützt, von einer internationalen Redaktion betreut und veröffentlicht nach einem double blind peer review-Verfahren.

Das Archiv der Zeitschrift findet man hier.

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OA-Bücher: Bildkulturen

Open-Access-Publikationen der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Bildkulturen:

Angaben zu den Inhalten

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Vortragsreihe: Wechselspiele cineludischer Formen

Die Ausstellung Film & Games – Ein Wechselspiel im Frankfurter Filmmuseum (Juli 2015 – Januar 2016) wurde von einem Workshop Wechselspiele cineludischer Formen der AG Games begleitet:

Im Mittelpunkt standen sowohl die Veränderungen der Formensprache des Films durch das ästhetische Repertoire der Games als Spiel mit audiovisuellen Erwartungshaltungen, als auch die Aneignung und kreative Transformation filmischer Standardsituationen, Szenarien und Stilmittel durch Videospiele.

Die Vorträge wurden aufgezeichnet und sind über das Videoportal der Universität Siegen abrufbar.

Zur Übersicht der Vorträge

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Telephon, Mikrophon und Radiophon (1883)

Quelle zur Mediengeschichte:

Theodor Schwartze: Telephon, Mikrophon und Radiophon Mit besonderer Rücksicht auf ihre Anwendung in der Praxis bearbeitet, 1883

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OA-Journal: WerkstattGESCHICHTE

Blick über die Medienwissenschaft hinaus: Die Zeitschrift WerkstattGeschichte, herausgegeben vom Verein für kritische Geschichtsschreibung in Leipzig, erscheint seit 1992; das Archiv der Ausgaben ist bis einschließlich 2013 online zugänglich und kann mit Hilfe einer Volltextsuche erschlossen werden. Die Beiträge liegen als durchsuchbare Scans im PDF-Format vor.

Film- und Medienwissenschaftler/innen werden fündig in der wiederkehrenden Rubrik „Filmkritik“ oder über eine Volltextsuche nach „Film“, nach „Medien“, nach „Computer“ oder nach „Fernsehen“.

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OA-Journal: Body Politics – Zeitschrift für Körpergeschichte

Body Politics  – Zeitschrift für Körpergeschichte ist ein kulturwissenschaftliches Open Access-Journal, das vom Forschungsbereich “Geschichte der Gefühle” am
Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin herausgegeben wird.

Body Politics widmet sich der Erforschung der Körpergeschichte des 18. bis 21. Jahrhunderts, mit einem Fokus auf dem Zeitraum zwischen 1850 und 2000 und einem gegenwärtigen Schwerpunkt auf Westeuropa und Nordamerika. Eine räumliche Erweiterung dieses Schwerpunkts ist jedoch erwünscht und geplant.

Für Medien- und Filmwissenschaft einschlägig sind unter anderem Texte von Markus Stauff (zu Performance in Media Sports) oder von Hendrik Pletz zu Horrorvideos und den Herausforderungen des Affekts.

Die Beiträge der Zeitschrift durchlaufen ein Peer-Review-Verfahren. Seit 2013 sind fünf Hefte erschienen, das Archiv findet man hier: Weiterlesen

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Filmgeschichte: Der gezeichnete Film und Arbeiten mit Filmen

Zwei filmhistorische Quellen aus den Digitale Sammlungen der Universitätsbibliothek Weimar:

 

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Bochum: Vortragsreihe Medien | Denken

Das ifm-kolloquium Bochum stellt die Beiträge der Reihe Vortragsreihe Medien | Denken als Podcast bereit (auch als Feed abonnierbar). Die Reihe besteht sei 2015 (Archiv). In den Vorträgen geht es unter anderem um das Dokumentarische in der Kunst (mit Eva Hohenberger), um den Serienkiller im Europäischen Kino (mit Richard Dyer) oder um das medientechnologische Existential unserer Lage (Jörg Kreienbrock, nach Friedrich Kittler).

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OA-Journal: Zeithistorische Forschungen

Die Zeithistorischen Forschungen | Studies in Contemporary History sind ein Open-Access-Journal, das vom Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam herausgegeben wird. Viele der Schwerpunkte und Artikel sind auch für Film- und Medienwissenschaft interessant, unter anderem:

Hier gehts zur Schlagwortsuche nach „Medien“ , nach „Fernsehen“ und nach „Film“.

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