Open Access für die Medienwissenschaft: media/rep/

Hervorgehoben

Das Open-Access-Repositorium der Medienwissenschaft media/rep/ ist online. Forscher/innen und Studierende haben ab sofort Zugriff auf mehr als 2’500 Texte, darunter die Bestände von Zeitschriften wie AugenBlick, Navigationen oder Zeitschrift für Medienwissenschaft, auf Schriftenreihen wie Zürcher Filmstudien oder Medien’Welten sowie auf die Open-Access-Bestände von Verlagen wie transcript oder meson press.
Alle Texte auf media/rep/ sind im Volltext durchsuchbar, über Schlagworte gezielt recherchierbar und stehen als Download zur Verfügung. Der Bestand an Texten wird laufend erweitert.
Das von der DFG geförderte Projekt wird als Kooperation des Instituts für Medienwissenschaft mit der Universitätsbibliothek der Philipps-Universität Marburg realisiert.

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NEU: Leuchtkraft – Journal der DEFA-Stiftung

Die erste Ausgabe des neuen Jahrbuchs Leuchkraft der DEFA-Stitung ist erschienen:

„Leuchtkraft“ lautet der Titel des neuen, jährlich erscheinenden Journals der DEFA-Stiftung, das im Rahmen der Preisverleihung am 30. November erstmals vorgestellt wurde. Der Titel ist eine Anspielung auf Jochen Kraußers grotesken Dokumentarfilm LEUCHTKRAFT DER ZIEGE. Die erste Ausgabe des Journals gewährt Einblicke in aktuelle Projekte der DEFA-Stiftung, wie die Digitalisierung des DEFA-Märchens DORNRÖSCHEN (Walter Beck, 1970) sowie der wiederentdeckten drei DEFA-Filme mit dem bekannten französischen Pantomimen Marcel Marceau. Weiterhin enthalten sind Essays von Rainer Simon, Peter Rabenalt, Lutz Dammbeck, Jeanpaul Goergen sowie von Claudia Köpke und Günter Jordan.

Sowie mit einem Essay von Jeanpaul Goergen über den DEFA-Dokumentarfilm „Memento“ (1966) von Karlheinz Mund. (Und mit herzlichem Dank an den Hinweis von ihm!) Zum Volltext geht es hier.

Neue Online-Zeitschrift: Research in Film and History

Die Online-Zeitschrift Research in Film and History widmet sich Film und Geschichte und Film als Forschungsmethode. Ausgabe 1 trägt den Titel: The Long Path to Audio-visual History (Special Issue).

Research in Film and History offers an international platform for cutting-edge debate, new approaches, and interdisciplinary perspectives on the intersection between film and history. The journal seeks submissions that explore thematic or methodological connections between the two disciplines through a theoretical, practical, or historical lens.

Gründer und Chefredakteur der Zeitschrft ist Dr. Rasmus Greiner (Universität Bremen). Gratulation!

 

Radical Philosophy (1972-2016)

Die Zeitschrift Radical Philosophy hat ihr Archiv 1972 bis 2016 unter einer CC-Lizenz ins Netz gestellt.

Radical Philosophy is a UK-based journal of socialist and feminist philosophy, the first issue of which appeared in January 1972. It was founded in response to the widely felt discontent with the sterility of academic philosophy at the time (in Britain, completely dominated by the narrowest sort of “ordinary language” philosophy), with the purpose of providing a forum for the theoretical work which was emerging in the wake of the radical movements of the 1960s, in philosophy and other fields.

Zu den „anderen Feldern“ gehören die Medientheorie (German Media Philosophy, Issue 169), ebenso wie Texte zum Film (etwa Christa Blümlinger zur Filmgeschichte oder Gertrud Koch zu Chris Marker).

zfm 18 (1/2018): Medienökonomien

Frisch erschienen: zfm 18 (1/2018): Medienökonomien

In einem Moment, in dem die Bewirtschaftung medialer Kommunikation traditionelle Wirtschaftsbereiche an Wachstum und Dynamik bei weitem übertrifft und teilweise substituiert, in einem Moment also, in dem Ökonomie immer mehr zur Medienökonomie wird, stellt sich die Frage nach dem Verhältnis von Medien und Ökonomie bzw. von Medienwissenschaft und Ökonomik neu. Es geht in diesem Heft daher um eine Bestandsaufnahme und ein Erproben unterschiedlicher Ansätze der Modellierung des Verhältnisses von Ökonomie und Medien.

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Quellen zur Schweizer Film- und Kinogeschichte

Zwei Quellen zur Schweizer Film- und Kinogeschichte, verfügbar über die ETH Zürich:

  • Kinema online: Kinema (1911–1919, überliefert ab 1913) war die erste überregionale Filmzeitschrift der Schweiz und wurde zunächst von Georges Hipleh jr., dann von wechselnden Verlagsgesellschaften herausgegeben. Seit der Gründung des Schweizerischen Lichtspieltheater-Verbands im Jahr 1915 (heute: Schweizerischer Kino-Verband) war Kinema sein offizielles Organ. Das wöchentlich erscheinende Branchenblatt vertrat die Interessen der Schweizer Kinobetreiber und Filmverleiher.

 

Medien im Diskurs (Online-Sammelband)

An der FernUniversität in Hagen erscheint seit 2013 der Online-Sammelband Medien im Diskurs, der in verschiedenen Schwerpunkten „fundierte Stellungnahmen zu Medienformen und -phänomenen mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung“ präsentiert:

Zu den einzelnen Themenschwerpunkten:

Digitale Kontexte. Literatur und Computerspiel in der Gesellschaft der Gegenwart

Die Sonderausgabe #2 der Online-Zeitschrift Textpraxis. Digital Journal für Philologie beschäftigt sich mit Literatur und Computerspiel in der Gesellschaft der Gegenwart.

Digitale Medien sind der privilegierte Ort, die Fragen einer digitalen Gesellschaft zu adressieren – umgekehrt bestimmen sie sie integral mit. Unter dem Leitbegriff ›digitale Kontexte‹ vermessen die Beiträge des Sammelbandes dieses Verhältnis theoretisch und praktisch.

Herausgegeben von Maren Conrad, Theresa Schmidtke und Martin Stobbe.

Inhaltsverzeichnis und Abstracts:

Inhaltsverzeichnis und Abstracts:

nach dem film 16: Film | Tanz | Diskurs

Neue Ausgabe, neuer Look: Die 16. Ausgabe der Online-Zeitschrift nach dem film ist erschienen, Schwerpunkt: Film | Tanz | Diskurs. Zudem wurde das Design der Website grundlegend überarbeitet und modernisiert (die alte Website wurde hier archiviert).

 

Inhaltsverzeichnis

Wendepunkt: Zeitschrift für Film- und Fernsehdramaturgie

Eine offene Publikation aus der Praxis von Film- und Fernsehen: Wendepunkt. Zeitschrift des Verbandes für Film- und Fernsehdramaturgie e.V. ( VeDRA) enthält Beiträge und Diskussionen zum Thema Dramaturgie und Stoffentwicklung.

Im Archiv sind die Ausgaben seit 2002 verfügbar.

Filmfrauen – Zeitzeichen : Frauenbilder im Film (1997)

In der Reihe Potsdamer Studien zur Frauen- und Geschlechterforschung sind bereits 1997 drei Bände zur Filmgeschichte erschienen: Filmfrauen – Zeitzeichen : Frauenbilder im Film der 40er, 60er und 90er Jahre

Band I: Diva:

  • »Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh’n«. Zarah Leander als Verkörperung der ‘neuen deutschen Frau’. Analyse des Films »Die große Liebe« (Irene Dölling)
  • Cleopatras Streben nach Macht – Ein Gleichnis für den Aufbruch der US-amerikanischen Vorort-Hausfrauen? Analyse des Films »Cleopatra« (Ina Dietzsch)

Band II: Arbeiterin:

  • England im Aufbruch. Alltagserfahrungen und ökonomische, soziale und kulturelle Rahmenbedingungen in England am Ende der 50er bis zum Anfang der 60er Jahre (Susan Geißler)
  • Die VerliererInnen des Aufbruchs. Wie über AußenseiterInnen die (Geschlechter-)Normen der neuen britischen Mittelschichten diskursiviert werden. – Analyse des Films »Bitterer Honig« (Juliane Rödel)
  • »Wir alle lieben Paula, aber uns liegt an Paul« – Wie über die ‘Weiblichkeit’ einer Arbeiterin der „sozialistische Mensch“ konstruiert wird. Analyse des Films »Die Legende von Paul und Paula« (Irene Dölling)

Band III: Girlie

  • Paulas „Töchter“ on the road. Postmoderne ‘Weiblichkeit’ und sozialer Umbruch im Osten. Analyse des Films »Burning Life« (Irene Dölling)
  • Tank Girl. Die Zähmung einer widerständigen Comicfigur Analyse des Films »Tank Girl« (Ina Dietzsch)

Als zusätzlicher Hinweis: Das Frauenbild in Spielfilm und Theater der DDR untersucht diese Dissertation:

Peggy Mädler, Bianca Schemel: Sie lebt für ihre Arbeit. Die schöne Arbeit. Gehen sie an die Arbeit. Die Inszenierung von Arbeit und Geschlecht in Dramatik und Spielfilm der DDR. Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät III, 2009.

 

Bücher zur Technikphilosophie

Drei Titel zur Technikphilosophie/Techniksoziologie:

Medien verstehen mit Marshall McLuhan

Neuerscheinung bei meson press:

Heilmann, Till A./Schröter, Jens (Hg.): Medien verstehen. Marshall McLuhans Understanding Media. Lüneburg 2017.

Medien in ihrer historischen und technischen Vielfalt zu verstehen, das war das Versprechen, das Marshall McLuhan vor über fünfzig Jahren mit Understanding Media gegeben hatte. Unsere digital veränderte Gegenwart erfordert, das Buch heute erneut zu lesen und vor dem Hintergrund aktueller technischer Entwicklungen zu hinterfragen.

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